15 Künstler aus Meerbusch und Fouesnant zeigen in einer Ausstellung ihre Impressionen von der jeweiligen Partnerstadt.

15 Künstler aus Meerbusch und Fouesnant zeigen in einer Ausstellung ihre Impressionen von der jeweiligen Partnerstadt.
Christine Ditière (l.) fertigte die Keramikskulptur „Homage an den Berliner Bären“ an. Neben ihr stellen auch die Künstlerinnen (v.l.) Matre, Gudrun Junker, Marlies Blauth, Beate Fröhlich, Else Petry-Ambrosius und Monika Leufen ihre Kunstwerke im Forum Wasserturm aus.

Christine Ditière (l.) fertigte die Keramikskulptur „Homage an den Berliner Bären“ an. Neben ihr stellen auch die Künstlerinnen (v.l.) Matre, Gudrun Junker, Marlies Blauth, Beate Fröhlich, Else Petry-Ambrosius und Monika Leufen ihre Kunstwerke im Forum Wasserturm aus.

Götz

Christine Ditière (l.) fertigte die Keramikskulptur „Homage an den Berliner Bären“ an. Neben ihr stellen auch die Künstlerinnen (v.l.) Matre, Gudrun Junker, Marlies Blauth, Beate Fröhlich, Else Petry-Ambrosius und Monika Leufen ihre Kunstwerke im Forum Wasserturm aus.

Zur Partnerschaft zwischen Fouesnant und Meerbusch gehört auch ein Kulturaustausch. In die Überlegungen, diesen zu verstärken, passt die Ausstellung, die anlässlich des Programms zum 50-Jährigen im Forum Wasserturm eröffnet wurde. „Kunst verbindet über alle Grenzen hinweg. Denn es bedarf keiner Sprache, keiner Worte, um sie zu verstehen“, erinnerte Lothar Beseler, Vorsitzender des Meerbuscher Kulturkreises (MKK).

„Kunst verbindet über alle Grenzen hinweg. Denn es bedarf keiner Sprache, keiner Worte, um sie zu verstehen.“

Lothar Beseler, Vorsitzender des Meerbuscher Kulturkreises

Bei der im Anschluss an ein Solistenkonzert mit Schülern der Musikschule Meerbusch unter Leitung von Anne Burbulla erfolgten Ausstellungseröffnung interessierten sich auch Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage, der Erste Landrat-Stellvertreter Hans-Ulrich Klose sowie viele Jumelage-Gäste für die Arbeiten, die die bretonischen Künstler Claude Bour, Christine Ditière und Marine-B zeigen. Sie stellen in einer Ansicht die durch das Wasser getrennten, aber durch eine Brücke symbolisch verbundenen Städte oder den Händedruck „Gemeinsam für den Frieden“ als „Beitrag zur Bildung Europas“ dar. Christine Ditière, die als Jugendliche mehrfach in Meerbusch war, stellt neben der Keramikskulptur „Homage an den Berliner Bären“ die Bus-Ankunft und -Abfahrt „dieser schönen Sommerferien“ dar.

Auch die Meerbuscher Künstlerinnen und H. Dieter Golibrzuch bringen ihre Verbundenheit zum Ausdruck. Marlies Blauth zeigt Lavendel-Felder, Barbara Baumeister bereitet per Collage Rezepte künstlerisch auf und Mathilde C. Jaeger zeigt Boote, die sich sowohl auf Rhein und Meer bewegen. Ins Auge fallen die großformatig und einladend als „Lebenszeichen“ wirkenden Acryl-Bilder von Monika Leufen, während Ilse Petry-Ambrosius den „Lebensfluss“ und den Lobgesang per gemaltem Gesang oder per Instrument unter „Jubilate“ darstellt.

Beate Fröhlich, die schon häufig in Fouesnant war, erzählt: „Ich habe gern dort vor Ort gemalt.“ Dagegen hat Erika Danes, die 2017 die Jubiläums-Feier an der Küste miterlebte, fotografiert und präsentiert jetzt eine Collage mit vielfältigen „Bretonischen Impressionen“. Während Gudrun Junker „Erinnerungslücken“ füllt, zeigt Editha Hackspiel in einen gemeinsamen Rahmen arrangierte Ansichten aus Fouesnant und Lank. Neben den Arbeiten von Angelika Kasching und Eri Krippner ist Kunst von Matre zu sehen. Die experimentierfreudige Künstlerin war gemeinsam mit dem Kulturbeauftragten Thomas Cieslik maßgeblich an der Gestaltung dieser Ausstellung beteiligt und gibt mit imposanten Werken Einblick in ihr Kunstschaffen, darunter Druckgrafik-Unikate mit dem Titel „Erinnerung/Mémoire“.

» Öffnungszeiten: Bis 10. Juni während der Veranstaltungen im Forum Wasserturm, Rheinstraße 10. Oder nach Vereinbarung unter Tel. 02159/916238.

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