Neuanfang in Büderich mit Vorsitzendem Gerhard Engel.

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Norbert Friedrich, Horst Breuer, Gerhard Engel, Renate Kox, Rosi Schwanengel, Susanne Schöttgen und Günter Lorch (v.l.) bilden den neuen Awo-Vorstand in Büderich.

Norbert Friedrich, Horst Breuer, Gerhard Engel, Renate Kox, Rosi Schwanengel, Susanne Schöttgen und Günter Lorch (v.l.) bilden den neuen Awo-Vorstand in Büderich.

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Norbert Friedrich, Horst Breuer, Gerhard Engel, Renate Kox, Rosi Schwanengel, Susanne Schöttgen und Günter Lorch (v.l.) bilden den neuen Awo-Vorstand in Büderich.

Büderich. Die Awo Büderich hat einen neuen Vorstand. Auf der Jahreshauptversammlung wählten die 50 Mitglieder Gerhard Engel zum Vorsitzenden, Susanne Schöttgen, Norbert Friedrich und Günter Lorch zu seinen Stellvertretern. Schriftführerin ist Luise Aders, Kassiererin Renate Kox. Rosi Schwanengel, Horst Breuer und Herbert Mertens fungieren als Beisitzer.

Dankbar erinnerte Friedrich an das jahrelange Engagement der scheidenden Vorstandsmitglieder Ilse und Jürgen Niederdellmann. Nachfolger Gerd Engel versprach alles zu tun, damit die Awo Büderich zu ihrer früheren Mitgliederstärke zurückfinde.

Der neue Vorstand werde sich für ein harmonisches, fruchtbares Miteinander zwischen Ortsverein und der Awo-Begegnungsstätte bemühen, die nach der Insolvenz des Kreisverbands Neuss mittlerweile von der Awo Mönchengladbach betrieben wird. Sie soll auch die Betreuung der Büdericher übernehmen.

Mit Engel wurde erstmals in der Geschichte der Büdericher Awo ein Parteiloser zum Vorsitzenden gewählt. Er wird von einer Grünen und zwei Sozialdemokraten vertreten, die Kasse wird von der CDU-Ratsherrin Renate Kox geführt. „Bei dieser Gemengelage“, so Engel, „wird es im Vorstand zu vielleicht heftigen, auf jeden Fall aber interessanten Diskussionen kommen.“

Davon sollen die Mitglieder profitieren. Der einhellige Wunsch des neuen Vorstands: „Nicht mehr ununterbrochen in der Vergangenheit wühlen, sondern sich dafür einsetzen, dass sich die Mitglieder im Ortsverein wohl fühlen und der Kapittelsbusch wieder zu ihrer zweiten Heimat wird.“ Auch die Zusammenarbeit zwischen den drei Meerbuscher Ortsvereinen soll intensiviert werden.

Dieter Lenzen, Geschäftsführer der Gladbacher Awo, erinnerte an den komplizierten Kauf der Begegnungsstätte aus der Insolvenzmasse heraus. 300 000 Euro investierte sie in Haus und Grund. Noch in diesem Jahr soll gründlich renoviert werden.

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