Linienführung für Wasserleitung muss gefunden werden.

Amprion will auf der Dreiecksfläche einen Konverter bauen.
Amprion will auf der Dreiecksfläche einen Konverter bauen.

Amprion will auf der Dreiecksfläche einen Konverter bauen.

Amprion

Amprion will auf der Dreiecksfläche einen Konverter bauen.

Kaarst. Der Wunsch von Jörg Wieck, möglichst schnell das „Go“ zur Auskiesung auf der als Konverterstandort favorisierten Dreiecksfläche zu bekommen, hat sich zerschlagen. Vorerst jedenfalls. „Eigentlich hatten wir auf eine Genehmigung des Kreises noch vor Weihnachten gehofft“, sagt Wieck, Prokurist beim Kiesunternehmen ACL. Bis heute liegt die Genehmigung aber noch nicht vor. Eine noch ausstehende Stellungnahme der Wasserwerke Grevenbroich ist der Grund.

Landrat glaubt, dass Entscheidung noch Wochen dauern wird

Weil auf dem vom Netzbetreiber Amprion favorisierten Grundstück an der Grenze zu Meerbusch, zwischen A 57, Bahnlinie und L 30, eine Wassertransportleitung verläuft, muss zunächst eine Linienführung für die Ersatzleitung gefunden werden. Landrat Hans-Jürgen Petrauschke geht davon aus, dass das aufwendig ist und deshalb noch einige Wochen dauern wird. „Solange die Stellungnahme der Kreiswerke nicht da ist, können wir auch nicht über eine Genehmigung zur Auskiesung entscheiden“, sagt er. Und: Was die notwendigen Schritte zu einer möglichen Regionalplanänderung betreffe, sei jetzt einzig und allein Amprion am Zug. „Aufgabe der öffentlichen Hand“, sagt Petrauschke, „ist es, zu gucken, dass das Verfahren ordnungsgemäß läuft, und nicht zu sagen, da hin oder dort hin soll der Konverter.“

Zur Erklärung: Im gültigen Regionalplan ist die Dreiecksfläche als „Bereich für Sicherung und den Abbau oberflächennaher Bodenschätze“ (BSAB) ausgewiesen. Heißt: Dort sollen Sand und Kies gewonnen werden. Diese Zuordnung müsste revidiert werden, damit das Gelände tatsächlich für einen Konverter nutzbar ist. Dafür muss entweder der Regionalplan geändert oder ein Zielabweichungsverfahren eingeleitet werden.

Amprion will beide Wege versuchen. „Wir machen jetzt unsere Hausaufgaben“, sagt Sprecher Thomas Wiede. Auf der einen Seite seien Gespräche mit den Grundstückseigentümern im Gang, auf der anderen werde an der Stellungnahme zur Regionalplanänderung gearbeitet. Bis März muss diese vorliegen. juha

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