Schüler- und Jugendmannschaft der Crash Eagles Kaarst holen beim Heimspiel vor 1200 Zuschauern den Deutschen Pokal.

Skaterhockey
Die Eagles-Schüler feierten zum zweiten Mal in Folge das Double.

Die Eagles-Schüler feierten zum zweiten Mal in Folge das Double.

Eagles

Die Eagles-Schüler feierten zum zweiten Mal in Folge das Double.

Kaarst. In vier Altersklassen richteten die Crash Eagles Kaarst in der Stadtparkhalle die Endspiele um den Deutschen Pokal aus. Es wurde für die Gastgeber ein Triumphzug. Vor 1200 Zuschauern holten sowohl die Jugend- als auch die Schülermannschaft den Pott.

Zum Auftakt der Veranstaltung machten die Kaarster Schüler im Finale mit ihrem Gegner kurzen Prozess: Die Sterkrade Fireballs wurden mit 7:0 aus der Halle gefegt. Es war ein historischer Sieg, denn die Eagles-Schüler sicherten sich zum dritten Mal in Folge diese Trophäe und wiederholten gleichzeitig das Double aus dem Vorjahr. Besser geht’s nicht.

Weniger eindeutig war der Ausgang des Endspiels zwischen den Jugendteams aus Kaarst und Krefeld. Den Crash Eagles glückte die Revanche, denn beim Kampf um die Deutsche Meisterschaft hatten noch die Krefelder die Nase vorn. Nach zu Beginn ausgeglichenem Spiel steigerten sich die Kaarster zunehmend und gewannen am Ende überraschend deutlich mit 7:2.

Die Crash Eagles nutzten das Turnier vor der Ratssitzung natürlich auch zur Eigenwerbung. Am Mittwoch um 18 Uhr wird im Bürgerhaus unter anderem über den Antrag der Grünen debattiert, die Eagles wegen der angeblich durch Skaterhockey verursachten Schäden aus der Stadtparkhalle zu verbannen. „Wir hatten im Vorfeld auch die Politiker aller Fraktionen eingeladen, sich ein Bild von unserer Sportart zu machen“, erklärt der Vorsitzende Wolfgang Dietrich. Jedoch seien dem nur zwei (CDU und FDP) gefolgt.

Auch eine Begehung der Halle in der vergangenen Woche mit Vertretern von CDU und SPD habe nicht zu einem Durchbruch im Sinne der Eagles geführt. Dennoch ist Dietrich inzwischen „ein Stück weit optimistisch. Es steht doch außer Frage, dass auch die anderen Nutzer der Halle bis hin zum Schulsport für die Abnutzungserscheinungen auf dem Boden verantwortlich sind“, sagt Dietrich. Das auf Dauer zu vermeiden, sei schwierig: „Egal, um welche Sportart es sich handelt, es müsste zum Beispiel garantiert sein, dass alle, inklusive der Gegner, immer Schuhe mit hellen Sohlen tragen. Das stelle ich mir schwierig vor.“

Von den 300 Aktiven bei den Crash Eagles würden 200 im Juniorenbereich spielen. Vor allem um den Nachwuchs macht sich Dietrich Sorgen, wenn die Stadt die Sportler aus der neuen Halle verbannen würde.

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