Trotz des schlechten Wetters feiern die Büttgener ausgelassen im Zelt und auf der Straße.

Auch auf den nassen Straßen marschierten die Schützenzüge im zackigen Gleichschritt.
Auch auf den nassen Straßen marschierten die Schützenzüge im zackigen Gleichschritt.

Auch auf den nassen Straßen marschierten die Schützenzüge im zackigen Gleichschritt.

König Franz-Josef Bienefeld lässt sich vom Regen nicht die gute Laune verderben.

Büntig, Bild 1 von 2

Auch auf den nassen Straßen marschierten die Schützenzüge im zackigen Gleichschritt.

Kaarst. Büttgen feiert Schützenfest. Und selbst wenn es wie aus Eimern schüttet, lassen sich die über 1000 Schützen und Musiker den Spaß nicht verderben. Schützenkönig Franz-Josef Bienefeld genoss die Paraden am vergangenen Wochenende mal mit, mal ohne Schirm. Dennoch froh und sichtlich stolz winkte er den 67 Zügen mit dem Zepter zu und dankte so den marschierenden Männern für ihren zackigen Auftritt.

Nicht weit hatten sie es am Sonntagmittag von der Driescher Straße bis zum Festzelt, wo im Trockenen weiter gefeiert wurde. Jungschützenkönig Frederik Handschuh, Schülerprinz Patrick Pagel und Edelknabenkönig Henri Klein bewiesen ebenfalls Durchhaltevermögen und strahlten mit dem „großen“ König um die Wette.

Feuerwehr muss Straße von Pferdeäpfeln befreien

Es gab nur eine kurze Unterbrechung der sonntäglichen Parade, während der die Männer der Freiwilligen Feuerwehr einen nicht alltäglichen Einsatz direkt vor den Augen seiner Majestät durchführten. Um die Sicherheit für die Schützen zu garantieren, mussten Pferdeäpfel mit Schaufel und Besen eingesammelt werden, die durch den anhaltenden Regen sonst die Straße in eine Rutschbahn verwandelt hätten. Ehrengäste wie die Jubilare Peter Bayer, Peter Klitzen, Peter Kirchhartz oder auch der Allgemeine Vertreter des Landrates, Jürgen Steinmetz, nahmen dies mit Humor.

Steinmetz fiel die Kette des Edelknabenkönigs Henri Klein auf und er entdeckte eine Plakette, die ihn daran erinnerte, dass er selbst vor 35 Jahren Büttgens Edelknabenkönig war. „Das hatte ich schon fast vergessen, ist doch schon eine Weile her“, sagte Steinmetz.

Dass die Feuerwehr als einziger Zug nicht mitmarschierte, ist Tradition, denn sie sichert jedes Jahr den Zugweg. Einen eigenen Zugkönig haben sie aber dennoch. König Franz-Josef Bienefeld hat über 50 Jahre Schützenerfahrung und weiß daher, dass die Umzüge nur ein Teil des Festes sind und dass das Regiment Wasser nicht scheut.

Während der Bälle am Wochenende ließen die Büttgener Schützen es im Festzelt so richtig krachen. Allen voran die Männer des Ehrenzugs des Königs, des Jägerzugs „Immerblau“, der seit 75 Jahren beim Schützenfest mitmacht. Seit 30 Jahren ist das Reitercorps beim Fest der Schützen dabei. Es glänzte bei den diesjährigen Festumzügen durch starke Präsenz. Mit ihren roten Uniformjacken verliehen sie dem Fest viel Farbe – ähnlich wie die prächtigen Blumenhörner, die auf den Schultern der Hönesse durch den Ort getragen wurden.

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