Vier junge Mitglieder der Kunstakademie stellen aus.

Pascal Schwendener, Cornelius Grau, Sarah Henneke und Marius Wuebbeling (nicht im Bild) zeigen ihre Werke in der Rathausgalerie.
Pascal Schwendener, Cornelius Grau, Sarah Henneke und Marius Wuebbeling (nicht im Bild) zeigen ihre Werke in der Rathausgalerie.

Pascal Schwendener, Cornelius Grau, Sarah Henneke und Marius Wuebbeling (nicht im Bild) zeigen ihre Werke in der Rathausgalerie.

Büntig

Pascal Schwendener, Cornelius Grau, Sarah Henneke und Marius Wuebbeling (nicht im Bild) zeigen ihre Werke in der Rathausgalerie.

Kaarst. Für Kulturmanager Klaus Stevens ist die jährliche Ausstellung der „jungen Künstler“ ein wichtiger Termin der Kaarster Kunstszene: „Wir geben jungen Newcomern eine Plattform für ihre Kunst, und auf der anderen Seite holen wir aktuelle Talente nach Kaarst.“ Am Sonntag fand die Vernissage zur diesjährigen Ausstellung junger Künstler der Düsseldorfer Kunstakademie statt.

Vier talentierte Nachwuchskünstler fielen der Gutachterkommission bei ihrem Akademierundgang auf, und die stellen jetzt in Büttgen gemeinsam aus. Sarah Henneke orientiert sich an organischen Formen, die sie zu abstrahierten Empfindungen umgestaltet. Im Büttgener Rathaus zeigt sie spinnenartige, aus Watte und Kunststoff gefertigte Arbeiten.

Pascal Schwendener nutzt Glas als Grundlage zu seiner intensiven Malerei. Aus der Graffitiszene kommend, erwies er sich schnell als Ausnahmekünstler. In Büttgen zeigt er Bilder, die die Begehungskommission von allen Seiten betrachten konnte, denn sie hingen frei schwebend in der Akademie. Schwendener nutzt die Durchsichtigkeit des Materials als zusätzliche Farbe.

Cornelius Grau setzt Farbe gezielt großflächig ein und komponiert Alltägliches mit den drei Elementarfarben. Nur auf den ersten Blick sind sein Sofa, das Münztelefon oder die Kaffeemaschine Abbilder der Realität, durch die kräftigen Farben erhalten sie eine neue Bedeutungsebene.

Als Vierter ist Marius Wuebbeling mit seinen sehr genau gearbeiteten Skulpturen in Büttgen vertreten. Er spielt mit verinnerlichten Bedeutungszuweisungen und schafft durch das Zusammenfügen von gegensätzlichen Zuweisungen Werke, die zur Beschäftigung zwingen. So setzte er eine strahlende Sonne in den Kontext mit stilisierten überdimensionalen Tsunamiwellen.

Die Düsseldorfer Kunsthistorikerin und WZ-Journalistin Helga Meister führte in diese interessante und von Skulpturen geprägte Ausstellung ein.

Bis zum 13. April ist die Ausstellung in der Büttgener Rathausgalerie zu den üblichen Öffnungszeiten (Mo-Mi 9-12, 14-16 Uhr, Do bis 18 Uhr, Fr + Sa 9-12 Uhr, So 11-17 Uhr) zu sehen.

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