Tochter und Sohn entwarfen eine Plastik in Anlehnung an das Werk ihrer Mutter.

Jan Wiegand stellte die Pläne für die Stele in der Braunsmühle vor.
Jan Wiegand stellte die Pläne für die Stele in der Braunsmühle vor.

Jan Wiegand stellte die Pläne für die Stele in der Braunsmühle vor.

SB

Jan Wiegand stellte die Pläne für die Stele in der Braunsmühle vor.

Kaarst. Der Kaarster Kunstweg erhält bald eine neue Station, die dem Kaarster Künstlerpaar Martel und Gottfried Wiegand gewidmet sein wird. In der Sitzung des Kulturausschusses stellte der Sohn des verstorbenen Künstlerehepaars, Jan Wiegand, das Konzept der Skulptur für diese Stele vor. In enger Zusammenarbeit mit seiner Schwester Professorin Suse Wiegand erarbeitete er in enger Anlehnung an das Werk seiner Mutter eine eher kleine und zierliche dreidimensionale Plastik, die das wiederkehrende Motiv des Falters und der Fliegers aufnimmt und dupliziert.

Martel Wiegands Hauptarbeitsgerät war die Schere, mit der sie Motive und Formen aus Stoff erschuf und diese anschließend vervielfältigte und zu einem „Neuen“ zusammenfügte. Beide Kinder, Jan und Suse sind ebenfalls bildende Künstler und schufen aus Edelstahl die neue „Wiegand-Stele“, die in einer städtischen Grünanlage „Am Dreieck“ aufgestellt werden soll.

Farblich wird die Skulptur silbergrau und rostbraun gestaltet. „Dieses bescheidene Objekt braucht einen besonderen Raum, um zu wirken“, erklärte Wiegand. Geradezu ideal stelle sich eine Wegverbreiterung in der Grünanlage für diese Stele dar, ohne grelle Sonnenstrahlen erhält die Wiegand-Stele dort eine Bühne. Kulturmanager Klaus Stevens begrüßte diese Arbeit: „Ihre Eltern sind in unserer Stadt äußerst hoch geschätzt, wir sind dankbar für die uns hinterlassenen Spuren.“

Eine Ausstellung wird am 24. Mai in der Galerie Splettstößer eröffnet, die an das Werk der beiden Kaarster Künstler erinnern soll. Die offizielle Steleneinweihung und gleichzeitige Benennung des „Wiegand-Wegs“ folgt am 30. Juni um 12 Uhr.

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