Besitzer einer Family Card konnten schon am Dienstag bei Ikea einkaufen. Mit einem Umzug ging es zum Einrichtungshaus.

Rund 250 Kunden zogen in einer Parade vom alten zum neuen Ikea-Einrichtungshaus.
Rund 250 Kunden zogen in einer Parade vom alten zum neuen Ikea-Einrichtungshaus.

Rund 250 Kunden zogen in einer Parade vom alten zum neuen Ikea-Einrichtungshaus.

Woi

Rund 250 Kunden zogen in einer Parade vom alten zum neuen Ikea-Einrichtungshaus.

Kaarst. Wer Dienstag im Laufe des Tages am neuen Ikea vorbeikam, hätte meinen können, es sei bereits ein normaler Geschäftstag. Die Parkplätze waren voll, unzählige Menschen wuchteten Regale, Schränke oder gut gefüllte Taschen in ihre Autos. Dabei waren zwei Tage vor der offiziellen Eröffnung nur jene 5100 Family-Card-Inhaber zugelassen, die sich zum sogenannten Pre-Shopping angemeldet hatten. Dafür hatte Ikea 6000 freie Plätze reserviert. Die ersten Besucher kamen am frühen Morgen mit dem „Umzugs-Umzug“.

Der Musikverein „Frohsinn“ begleitete die Parade zum Ikea

Treffpunkt war am neuen Ikea. Mit Bussen wurden die 250 angemeldeten Besucher zum alten Ikea gefahren, begleitet vom 25-köpfigen Musikverein „Frohsinn“ aus Norf. „Wir sind dann zum neuen Haus gelaufen, wo uns Stephan in Empfang genommen hat. Das war schon berührend“, sagt Ikea-Marketing-Spezialistin Ute Müschen. Stephan heißt mit Nachnamen Laufenberg und ist der neue Einrichtungshauschef des „More Sustainable Store“ (nachhaltigere Filiale). Der neue Ikea ist das Vorzeigehaus des Konzerns, weil es das nachhaltigste weltweit ist.

Marita Meyer aus Kaarst fand das Event toll: „Noch nie zuvor konnte ich so viele rote Ampeln mit Polizeischutz passieren“, sagt sie. Auch vom neuen Möbelhaus ist sie beeindruckt. Ebenso wie das Ehepaar Renate und Karl-Heinz Dahlmanns aus Korschenbroich. „Wir sind trotz des Berufsverkehrs gut durchgekommen und haben dann an dem Umzug teilgenommen“, sagt der Korschenbroicher, der vor einem Jahr in Pension gegangen ist. Das Paar ist gezielt auf Shopping-Tour. „Wir haben unser Haus verkauft und verkleinern uns jetzt mit einer Eigentumswohnung. Da brauchen wir ein paar neue Sachen“, sagt Dahlmanns.

Gezielt auf der Suche nach Eröffnungs-Schnäppchen sind Mutter Simone Schulz und Janina Kluth aus Neuss. Die Tochter hat kürzlich geheiratet und braucht neue Möbel. Während die beiden noch Betten ausprobieren, schiebt Esia Degenhardt aus Kapellen einen vollen Einkaufswagen durch die Kasse: „Mein Schwiegersohn hat mich zum Pre-Shopping angemeldet, und die Kinder haben mir einen Zettel mitgegeben, welche Regale und Schränke ich kaufen soll.“ Auch Martina März aus Schiefbahn ist auf Einkaufstour: „Ich wollte nicht zur offiziellen Eröffnung kommen. Da steppt bestimmt der Bär.“

„Man kann in Ruhe stöbern und das Haus hat ein schönes Ambiente.“

Angelika Neyses, Ikea-Kundin aus Meerbusch

Damit die ersten Kunden entspannt das rund 25 500 Quadratmeter große Haus erkunden konnten, gab es sieben Zeit-Spannen, zu denen die Kunden eingelassen wurden. Das Konzept ging auf. „Man kann in Ruhe stöbern, das Haus ist ansprechend und hat eine schöne Atmosphäre“, sagt Angelika Neyses aus Meerbusch.

Gleicher Meinung waren die beiden Freundinnen Stefanie Gerards und Svenja Ibsen aus Korschenbroich, die es sich im Dachcafé mit heißen Waffeln und Kirschen gemütlich machten. „Das Ambiente ist toll, und es ist angenehm, dass nicht so viel los ist“, sagt Gerards.

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