Anwohner des Stodiekrings klagen gegen den Bau einer Lagerhalle.

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Das Gerüst der Lagerhalle an der Industriestraße ist fertig. Es ragt im vorderen Bereich acht, im hinteren sechs Meter in die Höhe. Diese Bauweise soll Lärm von der Front abfangen. Im Hintergrund sind die Häuser der Anwohner des Stodiekrings zu sehen, von denen sich einige zusammengeschlossen haben, um gegen die Baugenehmigung zu klagen.

Das Gerüst der Lagerhalle an der Industriestraße ist fertig. Es ragt im vorderen Bereich acht, im hinteren sechs Meter in die Höhe. Diese Bauweise soll Lärm von der Front abfangen. Im Hintergrund sind die Häuser der Anwohner des Stodiekrings zu sehen, von denen sich einige zusammengeschlossen haben, um gegen die Baugenehmigung zu klagen.

Schmitz

Das Gerüst der Lagerhalle an der Industriestraße ist fertig. Es ragt im vorderen Bereich acht, im hinteren sechs Meter in die Höhe. Diese Bauweise soll Lärm von der Front abfangen. Im Hintergrund sind die Häuser der Anwohner des Stodiekrings zu sehen, von denen sich einige zusammengeschlossen haben, um gegen die Baugenehmigung zu klagen.

Kaarst. An der Industriestraße baut die LHS Vertriebsgesellschaft eine 1800 Quadratmeter große Lagerhalle für Stahlregale. Das Gerüst des neuen Lagers steht bereits. Weil sie Lärm beim Be- und Entladen befürchten, haben Bewohner des angrenzenden Wohngebietes Klage gegen die Stadt eingereicht, die eine Baugenehmigung erteilt hat. Die Stadtverwaltung sieht dem Verfahren vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf derweil gelassen entgegen.

„Wenn wir eine Baugenehmigung erteilen, dann gehen wir davon aus, dass sie rechtens ist. Deshalb glaube ich nicht, dass die Klage der Anwohner erfolgreich sein wird – auch wenn ich ihre Bedenken nachvollziehen kann“, sagt Sebastian Semmler, Bereichsleiter der zentralen Steuerung der Verwaltung und selbst Fachmann für Baurecht.

Bei der Klage handelt es sich um ein Eilverfahren. Laut Semmler muss die Verwaltung in dieser Woche Stellung beziehen. Als Beigeladener hat auch der Bauherr die Möglichkeit, sich zu äußern. Im äußersten Falle droht nicht nur ein Baustopp: Entscheidet das Gericht gegen die Stadt, könnte die neue Halle wieder abgerissen werden.

Dass Nachbarn gegen die Verwaltung klagen, ist laut Semmler nicht ungewöhnlich. Die Regel sei aber, dass Bauherren aufgrund von Ablehnung oder Auflagen vor Gericht zögen. fsch

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