Für den Bullen nahm seine Flucht kein gutes Ende.
Für den Bullen nahm seine Flucht kein gutes Ende. (Symbolbild)

Für den Bullen nahm seine Flucht kein gutes Ende. (Symbolbild)

Simone Bahrmann

Für den Bullen nahm seine Flucht kein gutes Ende. (Symbolbild)

Kaarst. Als die jecken Wiever in Kaarst gestern das Rathaus stürmten, eroberten sie nicht den Schlüssel von Bürgermeister Franz-Josef Moormann. Der koordinierte nämlich am Morgen die Jagd auf einen acht Monate alten Zuchtbullen, der in der Nacht von einem Bauernhof an der Broicherseite getürmt war.

Nachdem das Jungtier die Autobahn 52 überquert hatte, verlor sich die Spur. Obwohl Polizei und Ordnungsamt den Bullen mit einer Wärmebildkamera suchten, konnte er bis zum späten Abend im Unterholz nicht gefunden werden. Über einen Korridor – die Straßen zum Heimatbauernhof waren gesperrt worden – schleppte sich das verletzte Tier schließlich in Richtung Weide.

Dort endete der Ausflug für den jungbullen tödlich. Aufgrund seiner Verletzungen musste ein Veterinär den beige-blonden Bullen einschläfern. Es wird vermutet, dass er vom Schuss eines hinzugezogenen Jägers getroffen wurde. Der Mann hatte auf das flüchtige Tier gefeuert und offenbar getroffen.  skr

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