Die Stiftung der Sparkasse hat das Kunstobjekt am Dienstag der Stadt Kaarst übergeben.

Einweihung
Die Europaskulptur im Kreisverkehr an der Hubertusstraße ist seit Dienstag beleuchtet.

Die Europaskulptur im Kreisverkehr an der Hubertusstraße ist seit Dienstag beleuchtet.

Georg Salzburg

Die Europaskulptur im Kreisverkehr an der Hubertusstraße ist seit Dienstag beleuchtet.

Kaarst. Eine Stimmung wie an Silvester herrscht am Dienstagabend in Büttgen: Trotz des regnerischen und stürmischen Wetters sind rund 50 Zuschauer zum Kreisverkehr an der Hubertusstraße gekommen. Der Grund: Die Europa-Skulptur, die seit letzter Woche in der Mitte des Kreisverkehrs steht, wurde offiziell von der Sparkassenstiftung Kaarst-Büttgen an die Stadt Kaarst übergeben. Während die untergehende Sonne den Himmel rot färbte und die Regenwolken sich verzogen, drückte Bürgermeister Franz-Josef Moormann auf den „Lichtschalter“ des Kunstwerks. Viele „Ahs“ und „Ohs“ erklangen, als zum ersten Mal die Lampen innerhalb der Stele aufleuchteten und die Skulptur in ein rotes Licht tauchten.

Den Anwohnern gefällt die Skulptur, der Standort weniger

Seit der Aufstellung der Skulptur am Montag, 5. Dezember, hatte das Team um Burkhard Siemsen von der Kaarster Künstlervereinigung „Salix“ an der Stele gearbeitet. Nach dem Abzug des Kranwagens mussten noch Glasscheiben und die Beleuchtungselektronik hinter den Europa-Symbolen in der Stahl-Stele angebracht werden. „Trotz der vielen Stürme hat alles gut geklappt. Ich bin sehr zufrieden“, sagte Siemsen, der das Objekt mit seinen Kollegen Christoph Rehlinghaus und Rose Köster entworfen und gebaut hat. War die Oberfläche der Europa-Skulptur letzte Woche noch grau und blank, hat sie jetzt schon Rost angesetzt: „Die Stele rostet bei dem idealen Wetter sehr schnell, wenn es so weiter regnet, sieht sie bald richtig gut aus“, sagt Siemsen. Bis zur – von den Künstlern gewollten – endgültigen Rostoptik wird es allerdings noch ein paar Wochen dauern. Bürgermeister Moormann dankte der Sparkassenstiftung Kaarst-Büttgen für die Spende – die Kosten für die Skulptur sind geheim, sollen aber im sechsstelligen Bereich liegen – und forderte die Besucher des Kunstwerks auf: „Wir sollen uns Gedanken um Europa machen, die Skulptur soll Fragen und gute Gedanken aufwerfen.“ Den Passanten, die bei der Übergabe dabei waren, gefällt das 2,5 Tonnen schwere Stahlobjekt: „Ich habe die ganze Entwicklung mitbekommen und finde, dass die Skulptur sehr gut aussieht. Man erkennt einen Sinn, die Künstler haben sich was dabei gedacht“, sagt Gabriele Holtappels. Die Neusserin findet aber, dass das Kunstwerk zu weit abseits steht und nur schlecht gefunden werden kann. Die gleiche Meinung hat auch der Büttgener Wolfgang Mostert: „Die Skulptur sieht nicht schlecht aus, ich finde aber, dass sie in die Mitte des Orts gemusst hätte.“ Alle Infos zur Skulptur unter: www.kunst-kaarst.de

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