Zweiter Buchband schließt Übersicht über die Arbeiten von Paul Effert ab.

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Bei der Präsentation (von links): Herausgeber Joachim Fischer, der Grafiker Paul Effert und Bürgermeister Franz-Josef Moormann.

Bei der Präsentation (von links): Herausgeber Joachim Fischer, der Grafiker Paul Effert und Bürgermeister Franz-Josef Moormann.

Stadt Kaarst

Bei der Präsentation (von links): Herausgeber Joachim Fischer, der Grafiker Paul Effert und Bürgermeister Franz-Josef Moormann.

Kaarst. Joachim Fischer präsentierte jetzt in kleiner Runde eine Dokumentation der Briefmarkenentwürfe des Kaarster Grafikers Paul Effert, die mit finanzieller Unterstützung der Sparkassenstiftung realisiert werden konnte.

Bereits in 2008 stellte der passionierte Philatelist in einem ersten Band die Beiträge Paul Efferts zu den Postwertzeichenwettbewerben während der Jahre 1989 bis 2007 vor. Der zweite Band widmet sich den Entwürfen der Folgejahre von 2008 bis 2012.

Zudem informiert er über Ehrungen und Ausstellungen des Designers, dessen wohl bekanntestes Werk, die Marke zum Tag der Deutschen Einheit, in den Werten 50 und 100 Pfennig in einer Auflage von insgesamt 95 Millionen Exemplaren erschien.

Abgerundet wird das Druckwerk mit Presseberichten zum Werk Efferts und einem Bildreport über die Übergabe des ersten Bandes, und es schließt mit allgemeinen Informationen zur Markenkunde.

Bürgermeister Franz-Josef Moormann und der Kaarster Archivar Peter Brinkmann freuten sich, dass mit diesem zweiten Band nun das gesamte Schaffenswerk Paul Efferts als Briefmarkendesigner dokumentiert ist. Beide Bände werden in der Bibliothek archiviert.

Der Kaarster Künstler Burkhard Siemsen betonte den künstlerischen Aspekt der Werke. Sie stellen nach seinen Worten einen großen Anspruch an die designerischen und handwerklichen Fähigkeiten des Schaffenden, wurden sie doch in der Vergangenheit in verschiedenen Drucktechniken, wie etwa dem Stichtiefdruck oder dem Hochdruck/Buchdruck gefertigt.

Gibt man heute einen Brief bei der Post ab, so erhält dieser in der Regel nur noch den schwarz-weißen Aufdruck „Gebühr bezahlt“. Farbige Briefmarken vermisst der Empfänger immer häufiger. Marken werden im weniger aufwendigen und somit kostengünstigeren Offsetdruck erstellt.

So wird man wohl vergebens auf einen dritten Band mit Werken eines der bekanntesten deutschen Briefmarken-Designer warten.

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