Ab dem 18. April werden Fragebögen an 1150 Eltern von Grundschülern verschickt. Die Sekundarschule ist ein wichtiges Thema.

Kaarst. Der Schulausschuss hat am Donnerstagabend einstimmig die Befragung Kaarster Eltern zum Thema Sekundarschule mittels eines Elternfragebogens beschlossen. Ausgearbeitet wurde er vom Arbeitskreis „Perspektivische Entwicklung der weiterführenden Schulen“.

Das Besondere an diesem Arbeitskreis war, dass er nicht nur aus Vertretern der Verwaltung und politischen Mitgliedern bestand, sondern auch aus Elternvertretern und Schulleitern gebildet wurde. Der einseitige Fragebogen, der anonym von Eltern der Schüler der ersten bis dritten Klassen an Kaarster Grundschulen, der Martinusschule und der Sebastianusschule ausgefüllt werden soll, wird ab dem 18. April versendet. Damit eine Vervielfältigung des Fragebogens ausgeschlossen wird, ist er paginiert, mit einer durchlaufenden Nummer versehen. Hauptsächlich sollen die Eltern darin ankreuzen, ob sie Bedarf an einer neuen weiterführenden Schule des längeren gemeinsamen Lernens haben und wenn ja, in welcher Schulform.

Bis zum 4. Mai bleibt Zeit, den Fragebogen auszufüllen

Die 1150 angeschriebenen Eltern haben bis zum 4. Mai Zeit, den Fragebogen auszufüllen und ihn bei ihrer Grundschule abzugeben. Damit die Eltern genau wissen, worüber sie entscheiden, sind dem Fragebogen ein Begleitbrief und Informationsmaterialien beigefügt. Darin finden sie eine Übersicht über das Schulsystem in Nordrhein-Westfalen, eine Beschreibung der Sekundar- und der Gesamtschule sowie eine Gegenüberstellung der beiden Schulformen. Über die gleichen Inhalte soll außerdem eine Veranstaltung, geleitet von Bürgermeister Franz-Josef Moormann, am 18. April um 20 Uhr in der Aula des Georg-Büchner-Gymnasiums informieren.

Die Stadtverwaltung und Mitglieder der Fraktionen des Schulausschusses freuten sich darüber, dass so dem Elternwillen über die weitere Entwicklung der Schullandschaft in Kaarst Rechnung getragen werde. Über den Ausgang der Befragung und das weitere Vorgehen wird der Schulausschuss in seiner Sitzung am 14. Juni beraten.

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