Bildhauerin Nele Waldert und Grafikerin Renate Behla zeigen ihre Kunst im Rathaus.

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Das Künstler-Duo Nele Waldert (l.) und Renate Behla

Das Künstler-Duo Nele Waldert (l.) und Renate Behla

Büntig

Das Künstler-Duo Nele Waldert (l.) und Renate Behla

Kaarst. Rolf Weyers eröffnete am Sonntag im Büttger Rathaus die Gemeinschaftsausstellung mit Arbeiten von Bildhauerin Nele Waldert und Grafikerin Renate Behla. Während sich die Plastiken der Düsseldorferin Nele Waldert meist mit der Darstellung von menschlichen Abbildern auseinandersetzen, zeigen die Zeichnungen von Renate Behla unterschiedliche Motive, die Alltäglichkeiten aus einem humorvollem Blickwinkel ins Absurde führen.

Für Nele Waldert ist die Ausstellung fast ein Heimspiel, denn die Künstlerin verbrachte ihre Kindheit und Jugend in Holzbüttgen. „Es ist schon ein wenig aufregend, dass ich hier meine ehemaligen Lehrer vom Georg-Büchner-Gymnasium wiedertreffe“, erzählt sie und lacht.

Waldert hat an der Kunstakademie Düsseldorf bei Fritz Schwegler Bildhauerei studiert und dort ihren Abschluss gemacht. Die Künstlerin zeigt Büsten aus der Serie „meine Superhelden“, diese werden durch besondere Accessoires, die Nele Waldert der Kunst und Kulturgeschichte oder dem Alltag entlehnt, zu ihren Helden. Ihre Träumer stecken zum Beispiel in einer fliederfarbenen Kugel fest.

Die Grafikerin Renate Behla wurde in Dresden geboren. Sie studierte an der Werkkunstschule Wuppertal im Fachbereich Grafik Design/Illustration. Ihre künstlerische Arbeit beinhaltet vor allem Zeichnungen. Diese scheinen fast nicht von dieser Welt zu sein, rote Farbpunkte weisen etwa den Weg in die Unendlichkeit. Antworten zu Bildinhalten muss der Betrachter selbst finden, denn Renate Behla gibt in ihren Zeichnungen viele Möglichkeiten zur Interpretation. „Ich interpretiere meine Bilder nie, das würde sie abflachen und begrenzen“, sagt Behla.

Die Ausstellung im Rathaus Büttgen ist bis zum 5. August zu sehen.

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