Spitzen von IHK und Kreis loten im Gespräch neue Möglichkeiten ihrer Zusammenarbeit aus.

Von Industrie über Ausbildung bis hin zur Verkehrsentwicklung reichte das Themenspektrum, das von IHK und Kreisspitze erörtert wurde.
Von Industrie über Ausbildung bis hin zur Verkehrsentwicklung reichte das Themenspektrum, das von IHK und Kreisspitze erörtert wurde.

Von Industrie über Ausbildung bis hin zur Verkehrsentwicklung reichte das Themenspektrum, das von IHK und Kreisspitze erörtert wurde.

Von Industrie über Ausbildung bis hin zur Verkehrsentwicklung reichte das Themenspektrum, das von IHK und Kreisspitze erörtert wurde.

Von Industrie über Ausbildung bis hin zur Verkehrsentwicklung reichte das Themenspektrum, das von IHK und Kreisspitze erörtert wurde.

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Von Industrie über Ausbildung bis hin zur Verkehrsentwicklung reichte das Themenspektrum, das von IHK und Kreisspitze erörtert wurde.

Rhein-Kreis Neuss. Vieles muss Hand in Hand gehen, damit der Aufschwung im Rhein-Kreis Neuss weiter an Fahrt gewinnt. Darüber sind sich der Chef der Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein, Dieter Porschen, und Landrat Hans-Jürgen Petrauschke einig.

Die Spitzen von Kreis und IHK machten sich bei einem Treffen im Kreishaus aber nicht nur Gedanken über die Entwicklung der anziehenden Wirtschaft. Auch die Themen Verkehrsentwicklung, Gewerbeflächen, Beschäftigungsförderung und die Metropolregion Rheinland standen bei dem Gespräch auf der Agenda.

Die günstige geografische Lage und die gute Infrastrukur seien für den Kreis ein wichtiger Standortfaktor, so Landrat Petrauschke. Doch fehlende Flächen für Neuansiedlungen ließen planerisch nur wenig Spielraum: „Die Nachfrage ist groß, aber die Gewerbeflächen sind nicht in ausreichendem Umfang verfügbar – oder nicht dort, wo sie benötigt werden. Das ist nicht einfach“, sagt der Verwaltungschef.

Beim Geodatenmanagement wollen sich IHK und der Kreis künftig intensiver austauschen und raumbezogene Informationen abgleichen. „Wir tun alles dafür, dass die Unternehmen am Standort Perspektiven finden“, sagt Porschen und weist auf die Notwendigkeit regionaler Vorratsflächen hin. Potenzial sieht Porschen in der Entwicklung von interkommunalen Gewerbegebieten wie etwa Mollsfeld III.

Meerbusch, Krefeld und Willich wollen an der A 44 auf einem 200 Hektar großen Gelände neue Gewerbeflächen ausweisen. Zudem wachse der Regiopark Jüchen/Mönchengladbach heran. Reserven gebe es auch noch auf ehemaligen Braunkohle-Flächen.

„Wir ticken gemeinsam. Es gibt ziemlich viele Schnittmengen .“

Jürgen Steinmetz, Allgemeiner Vertreter des Landrats zur IHK

Um die Akzeptanz der Industrie zu verbessern, wolle man enger zusammenarbeiten. Nach dem Vorbild der Dormagener Allianz soll auch auf regionaler Ebene eine Initiative für mehr Industriefreundlichkeit ins Leben gerufen werden.

Qualifikation und Beschäftigung bleiben zentrale Themen: So werden rund ein Drittel aller Ausbildungsverträge im Kammerbezirk aus dem Rhein-Kreis Neuss abgeschlossen. Mit einer „vergleichsweise entspannten“ Arbeitslosenquote von 6,2 Prozent und 1500 neuen Auszubildenden steht der Kreis laut Porschen gut da.

Einen neuen Ansatz versprechen sich die Akteure von der Metropolregion Rheinland. Nur im Verbund würden die Interessen überregional besser wahrgenommen, so Porschen. Der Rhein-Kreis Neuss könne zwischen Köln und Düsseldorf eine Scharnierfunktion übernehmen. Im Herbst wollen sich die Teilnehmer im Rhein-Kreis Neuss treffen. „Die Region Rhein-Ruhr ist mausetot, wir sehen uns als Rheinländer“, so der IHK-Chef.

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