Die Fassade des Museums wird derzeit für 186 000 Euro erneuert. Ausstellung bleibt geöffnet.

Projekt
Unterstützer und Förderer des Hauses stellten gestern den verbleibenden Zeitplan der Sanierungsarbeiten vor.

Unterstützer und Förderer des Hauses stellten gestern den verbleibenden Zeitplan der Sanierungsarbeiten vor.

SB

Unterstützer und Förderer des Hauses stellten gestern den verbleibenden Zeitplan der Sanierungsarbeiten vor.

Grevenbroich. Die Bauarbeiten an der Fassade der Villa Erckens sollen Anfang Juni beendet sein, das bestätigte am Donnerstag der Fachbereichsleiter des Gebäudemanagements, Dirk Schwarz. „Die Arbeiten am Dach sind bereits beendet, und auch der Stuck wurde nachgearbeitet. Jetzt fehlt nur noch die Sanierung der Fassade“, erläutert Schwarz.

Dazu gehöre das Verschließen der Risse und ein neuer Anstrich im gelbfarbenen Originalfarbton, der unter Denkmalschutz steht. „Die Originalfarbe wurde vor 20 Jahren ermittelt. Wir nähern uns jetzt immer mehr dem ursprünglichen Zustand der Villa – innen wie außen – an“, sagt der wissenschaftliche Mitarbeiter im Fachbereich Kultur, Thomas Wolff.

Pünktlich zum Fest der Stiftung zur Kulturpflege der Sparkasse am 29. Juni sollen die Bauarbeiter und -gerüste verschwunden sein. „Im Moment liegen wir gut im Budget und im Zeitplan. Das dürfte zu schaffen sein“, sagt Schwarz.

Baumaßnahme wird über Förderer und Stadt finanziert

Rund 186 000 Euro kostet die Sanierung der Fassade der Villa, die das Museum der Niederrheinischen Seele beherbergt. „Das hätte die Stadt ohne die Hilfe von Unterstützern in den nächsten Jahren nicht finanzieren können. Wir haben einen jährlichen Etat von 1,2 Millionen Euro für Sanierungsarbeiten an den 200 städtischen Gebäuden“, sagt Bürgermeisterin Ursula Kwasny.

Die Arbeiten seien aber dringend nötig gewesen, um einen größeren Schaden am Gebäude gegenüber der Erckensinsel zu verhindern. „Wir sind daher froh, dass die Sparkasse Neuss, RWE und der Rhein-Kreis Neuss das Projekt unterstützen“, freut sich die Stadtchefin. Rund 50 000 Euro der Sanierungskosten übernimmt die Sparkasse, RWE 28 000 Euro und der Kreis rund 15 000 Euro. Eigenmittel der Stadt sind in Höhe von 93 000 Euro im Haushalt vorgesehen.

„Jeder Kunstbegeisterte wird sich freuen, dass es mit der Villa Erckens weitergeht. Sie ist meiner Meinung nach das schönste Gebäude in Grevenbroich“, sagt die Vorsitzende des Kulturausschusses, Martina Flick.

Lebensqualität durch Museum und Parkanlage

Auch die Unterstützer freuen sich über den Fortschritt der Arbeiten. „Es wird hier eine hervorragende Arbeit im Museum geleistet. Auch die umgebende Park- und Gartenanlage ist toll. So etwas macht Lebensqualität aus“, sagt der Dezernent des Rhein-Kreises Neuss, Tillmann Lonnes.

Die Ausstellungen des Museums sind auch während der Umbauphase geöffnet. Mehr Informationen im Internet.

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