Grevenbroicher Stadtwerke erklären Anstieg mit staatlich festgelegten Ausgaben.

Willi Peitz und Kai-Oliver Dubben von der NEG/GWG.
Willi Peitz und Kai-Oliver Dubben von der NEG/GWG.

Willi Peitz und Kai-Oliver Dubben von der NEG/GWG.

Büntig

Willi Peitz und Kai-Oliver Dubben von der NEG/GWG.

Grevenbroich. Rund 23 000 Grevenbroicher Haushalte werden im November Post von den Stadtwerken, der NEW/GWG, bekommen. Auf diesem Weg wird das Versorgungsunternehmen die zum 1. Januar 2013 anstehende Preiserhöhung für Strom erläutern und die zusätzlichen Kosten von 3,67 Cent je Kilowattstunde erklären.

Staatlich vorgeschriebene Ausgaben durch die Energiewende als Grund

„Wir stehen immer als Preistreiber in Verdacht, obwohl wir nur die durch gesetzliche Änderungen entstehenden höheren Kosten an unsere Kunden weitergeben“, sagt Kai-Oliver Dubben von der NEW/GWG.

Nur 30 Prozent des gesamten Strompreises werden für die Beschaffung und den Vertrieb des Stroms aufgewendet, 70 Prozent muss der Kunde für staatlich vorgeschriebene Ausgaben aufwenden. Vor allem sei die Energiewende mit den daraus resultierenden Abgaben für den erneuten Anstieg der Strompreise verantwortlich, teilt das Unternehmen mit.

Steigerung von 16 Prozent

Erneuerbare Energiequellen in großem Maße zu erschließen und zu etablieren koste viel Geld. Vater Staat greife seinen Bürgern beim Strompreis gleich öfters in die Taschen. Das habe zur Folge, dass ein durchschnittlicher Grevenbroicher Haushalt mit einem Jahresstromverbrauch von 3400 Kilowattstunden in 2013 monatlich elf Euro mehr für seinen Strom bezahlen muss.

Dies entspricht einer Steigerung von 16 Prozent. „Ein Ende der Verteuerung ist dies noch nicht, das Stromkarussell wird sich auch 2014 wieder drehen“, prognostiziert Kai-Oliver Dubben. Mit einem Festpreisangebot für die Dauer von zwei Jahren bietet das Unternehmen eine kurze Verschnaufpause in Bezug auf den steigenden Strompreis an.

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