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Die elfjährige Claudia Ruf aus Grevenbroich wurde im Mai 1996 Opfer eines Sexualmörders. Die Polizei gibt die Suche nach dem Täter nicht auf.

Die elfjährige Claudia Ruf aus Grevenbroich wurde im Mai 1996 Opfer eines Sexualmörders. Die Polizei gibt die Suche nach dem Täter nicht auf.

Polizei

Die elfjährige Claudia Ruf aus Grevenbroich wurde im Mai 1996 Opfer eines Sexualmörders. Die Polizei gibt die Suche nach dem Täter nicht auf.

Grevenbroich. Der Massen-Gentest mehr als 15 Jahre nach dem ungeklärten Mord an der elfjährigen Claudia Ruf aus Grevenbroich hat die Ermittler nicht weitergebracht. Der DNA-Abgleich mit den Speichelproben von 350 Männern sei in sämtlichen Fällen negativ verlaufen, sagte Staatsanwältin Carola Guddat am Dienstag in Mönchengladbach.

Erst mit Hilfe verbesserter DNA-Analysemethoden war an alten Beweismitteln des Mordfalls aus dem Jahr 1996 doch noch Täter-DNA festgestellt worden. Dadurch waren die Ermittlungen wieder ins Rollen gekommen.

Die Schülerin war im Mai 1996 spurlos verschwunden und ihre nackte Leiche zwei Tage später rund 60 Kilometer entfernt an einem Feldweg bei Euskirchen entdeckt worden. Die Elfjährige war in dem Grevenbroicher Stadtteil Hemmerden entführt, vergewaltigt und erdrosselt worden. Die Ermittler schließen nicht aus, dass es sich bei Claudias Mörder um einen Serientäter handelt. Red

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