Anwohner müssen sich bis etwa Mai auf Lärm einstellen.

Das alte Hallenbad an der Hünselerstraße soll bis Mai abgerissen sein. Die Fläche wird vermarktet.
Das alte Hallenbad an der Hünselerstraße soll bis Mai abgerissen sein. Die Fläche wird vermarktet.

Das alte Hallenbad an der Hünselerstraße soll bis Mai abgerissen sein. Die Fläche wird vermarktet.

Salzburg

Das alte Hallenbad an der Hünselerstraße soll bis Mai abgerissen sein. Die Fläche wird vermarktet.

Grevenbroich. Im ehemaligen Hallenbad an der Hünselerstraße haben die Abrissarbeiten begonnen. Bis Mitte April soll von dem Gebäude nichts mehr übrig sein. Bevor die so genannte Gebäudehülle allerdings abgetragen werden kann, wartet auf die Bauarbeiter die Entkernung der Räumlichkeiten.

Schadstoffbelastete Materialien müssen sorgfältig entsorgt werden

Im November 2008 wurde nach langer Diskussion beschlossen, dass das Hallenbad in Gustorf nach jetzt zehn Jahren Leerstand abgerissen werden soll. Zuvor war noch die Unterrichtung von Grundschülern in dem umgebauten Gebäude Thema. Nach dem Abriss soll die Fläche vermarktet werden. Wegen der Schadstoffe brauchen sich die Anwohner laut der Stadt keine Sorgen zu machen.

Materialien wie Dämmwolle aus Mineralfasern oder Lüftungsverkleidungen aus Asbestzement würden im Gebäude luftdicht verpackt, damit sie gefahrlos entsorgt werden könnten. „Ein Sachverständigenbüro wird den Ablauf der Abbrucharbeiten sowie die Entsorgung kontinuierlich prüfen“, sagt der Fachbereichsleiter des Gebäudemanagements, Dirk Schwarz.

Arbeiten dauern Mitte April an

Bis Ende März wird auch die Gebäudehülle abgerissen. Teile des abgebrochenen Mauerwerks sollen auf der Baustelle untersucht werden. Falls sie keine Schadstoffe enthalten, werden sie zerkleinert und zur Verfüllung der Baugrube genutzt. Der Rest wird mit Schottermaterial bis zum Geländeniveau aufgefüllt. Endgültig fertig sind die Arbeiten voraussichtlich Mitte April.

Rufnummer für Fragen und Beschwerden der Anwohner

Während der Bauarbeiten wird es an der Hünselerstraße sowohl zu Verkehrseinschränkungen als auch zu Lärmbelästigungen kommen, kündigte die Stadt an. „Wir sind bemüht, dies auf das notwendigste Maß zu reduzieren“, sagt Schwarz. Anwohner können unter 2 02181/60 85 00 Fragen zum Abriss stellen.

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