Verzögerung durch Probleme bei der Standortsuche.

Grevenbroich. Die Einrichtung des für den Innenstadt-Bereich geplanten kostenfreien WLAN-Hotspots muss verschoben werden. Das erklärte Robert Jordan vom Stadtmarketing jetzt auf Anfrage. Ursprünglich war geplant, den Hotspot bis Oktober einzurichten. „Es gab allerdings Probleme bei der Suche nach dem idealen Standort“, erklärt Jordan.

Wie bei einem Ping-Pong-Spiel seien dabei verschiedene Häuser, an denen der Hotspot angebracht werden kann, favorisiert worden. „Jetzt haben wir aber den bestmöglichen Ort gefunden“, sagt Jordan. Es stehe lediglich noch ein Besuch der Partnerfirmen „Cityguide“ und „M3 Connect“ aus, mit denen die Stadt das Hotspot-Angebot in die Tat umsetzen möchte. „Spätestens bis zum Weihnachtsmarkt wird der Hotspot installiert sein“, kündigt Jordan an.

„Für die Bürger wird die Nutzung des Hotspots kostenfrei sein, auch die Stadtkasse wird nicht belastet“, sagt Jordan. Möglich mache dies ein Sponsoring-Modell.

„Störerhaftung“ ist inzwischen geklärt

Auch die Frage nach der sogenannten „Störerhaftung“ ist laut Jordan inzwischen geklärt. Darunter versteht man, dass derjenige, der mobiles Internet frei zugänglich gestaltet, im Falle eines Missbrauchs haftbar gemacht werden kann. Dazu zählt zum Beispiel das illegale Herunterladen urheberrechtlich geschützter Musikdaten oder von Filmen. So lange dieser Punkt nicht geklärt war, gab es Vorbehalte gegen den Hotspot. Diese sind nun ausgeräumt. „Unsere Partner werden die Störerhaftung übernehmen“, erklärt Jordan. abu

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