Die Biologieräume werden für 1,6 Millionen Euro saniert.

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Die naturwissenschaftlichen Räume des Pascal-Gymnasiums müssen wegen Schimmelbefall saniert werden.

Die naturwissenschaftlichen Räume des Pascal-Gymnasiums müssen wegen Schimmelbefall saniert werden.

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Die naturwissenschaftlichen Räume des Pascal-Gymnasiums müssen wegen Schimmelbefall saniert werden.

Grevenbroich. In den etwa 40 Jahre alten Räumen des Pascal-Gymnasiums schimmelt es. Die naturwissenschaftlichen Klassenzimmern müssen deshalb in den Sommerferien für 1,6 Millionen Euro saniert werden, das hat ein Gutachter der Stadt festgestellt.

Durch diverse Rohrbrüche haben sich Schimmelsporen auf den Materialschränken der Vorbereitungsräume gesammelt. "In den Unterrichtsräumen ist das Arbeiten ungefährlich, in der Luft sind keine Schimmelsporen nachzuweisen", sagt Schulleiter Manfred Schauf.

Die Gefahr, dass eine gesundheitliche Belastung hervorgerufen wird, besteht allerdings. Das Mobiliar muss nun ausgetauscht werden.

Die Schüler können in den Räumen weiterarbeiten

Auf das Ergebnis des seit einer Woche vorliegenden Gutachtens wird sofort reagiert. "Wir entsorgen gesundheitlich bedenkliche Schränke und Holzkonstruktionen natürlich umgehend, der Rest wird bei einer Komplettsanierung der Räume in den Sommerferien gemacht", erklärt Pressesprecher Andreas Sterken. Die Schüler sollen erstmal weiter in den Räumen arbeiten.

Die Komplettsanierung sei nötig, um die ganze Installation zu erneuern. So sollen weitere Rohrbrüche und Wasserschäden vorgebeugt werden, erklärt Schauf.

"Ein neues Mobiliar reicht nicht aus, sonst haben wir bald wieder das gleiche Problem." Bevor mit den Arbeiten begonnen werden könne, müsse auch erstmal gründlich geplant werden, erklärt er.

Dadurch, dass es sich um Fachräume handele, brauche die Planung etwas mehr Zeit als bei normalen Räumen. Wasser- und Stromanschlüsse müssen eingeplant werden.

Im Zuge der Sanierung werden auch die Geräte in den NW-Räumen modernisiert. "Das muss aus dem Haushalt finanziert werden, das ist bei der derzeitigen Lage schwer, aber der akute Bedarf ist da", sagt Sterken.

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