Caritas ist für weitere zwei Jahre tätig.

Wolfgang Moelter-Froitzheim, Elisabeth Kleffner, Ulrike Marheineke, Mechthild Kramer (v.l.) sind das Team der Caritas-Beratungsstelle.
Wolfgang Moelter-Froitzheim, Elisabeth Kleffner, Ulrike Marheineke, Mechthild Kramer (v.l.) sind das Team der Caritas-Beratungsstelle.

Wolfgang Moelter-Froitzheim, Elisabeth Kleffner, Ulrike Marheineke, Mechthild Kramer (v.l.) sind das Team der Caritas-Beratungsstelle.

Stefan Büntig

Wolfgang Moelter-Froitzheim, Elisabeth Kleffner, Ulrike Marheineke, Mechthild Kramer (v.l.) sind das Team der Caritas-Beratungsstelle.

Grevenbroich. Für viele Probleme und Konflikte, die Kinder, Familien oder Jugendliche betreffen, bietet die Erziehungs- und Familienberatung der Caritas eine erste Anlaufstelle. Auf der Montanusstraße 23a steht ein qualifiziertes Team von Sozialarbeitern, Sozialpädagogen und Psychologen bereit.

Bereits seit 2002 übernimmt die Caritas diese Aufgabe, die zu den Pflichtaufgaben einer Kommune gehört. Die Stadtverwaltung und dort besonders das Jugendamt begrüßen diese Zusammenarbeit, bei der die erforderlichen Angebote von der Caritas kostengünstiger und effizienter geleistet werden können, als es im eigenen Haus möglich wäre, wie der erste Beigeordnete der Stadt Michael Heesch erklärt.

Grund genug, dieses Vertragsverhältnis um zwei Jahre zu verlängern. „Wir müssen alle Verträge auf ihre Effizienz überprüfen und dürfen nur um höchstens zwei Jahre verlängern“, so Heesch. Vereinbart ist, dass die Stadt sich mit 125 000 Euro pro Jahr an den Kosten dieser Einrichtung beteiligt, 77 000 Euro steuert die Kirche hinzu.

Dieser Eigenanteil übersteigt die gesetzlichen Vorgaben, nach denen zwölf Prozent der Kosten vom kirchlichen Träger aufgebracht werden müssen, erheblich. Durch diesen Zuschuss kann das Jugendamt im Rahmen von 1000 Stunden pro Jahr Anfragen durch die Mitarbeiter der Beratungsstelle bearbeiten lassen und frühzeitige Beratung anbieten, ohne dass das Jugendamt in Erscheinung trete, erklärt Sigrid Fischer vom Jugendamt.

Der Rahmen und die Inhalte seien grob abgesteckt, konkrete Projekte sind jedoch nicht Inhalt des Vertrages, sagt Michael Heesch. Die so gewonnene Flexibilität sei ein Gewinn für die Ratsuchenden.

Die Zunahme von Ausgrenzung und Mobbing unter Jugendlichen mache eine intensive Präventionsarbeit notwendig, das habe auch der Gesetzgeber eingesehen, erklärte Caritas-Vorstand Norbert Kallen bei der Vertragsverlängerung. Jährlich suchen 400 Menschen den Rat und die Hilfe der Grevenbroicher Beratungsstelle. Beratung bei Erziehungsproblemen, Familientherapie, Workshops in Schulklassen und therapeutische Kindergruppen zählen zum Angebot.

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