Andrea Tillmanns veröffentlicht Bücher für Kinder.

Literatur
Andrea Tillmanns mit ihrem Kinderbuch „Lena lernt zaubern“.

Andrea Tillmanns mit ihrem Kinderbuch „Lena lernt zaubern“.

Salzburg

Andrea Tillmanns mit ihrem Kinderbuch „Lena lernt zaubern“.

Grevenbroich. Eine neue Stadt, ein neues Haus, keine Freunde. Nach dem Umzug findet sich das Mädchen Lena in einer fremden Umgebung wieder. So darf sie noch nicht einmal in den verschneiten Garten, denn irgendwo unter der Schneeschicht ist ein offener Brunnen versteckt.

Aber da trifft Lena den Kater Felix, der sich als ganz besonderes Tier entpuppt. Mit seiner Hilfe entdeckt Lena ein Zauberbuch und lernt allmählich, wie man mit magischen Kräften umgeht. Ein Glück, denn bald muss sie sich und die ganze Umgebung vor einer unheimlichen Bedrohung beschützen. „Lena lernt zaubern“ heißt der Fantasy-Roman, den die Grevenbroicher Autorin Andrea Tillmanns für alle Leseratten ab sieben Jahren geschrieben hat.

Tillmanns hat auch ein Buch zum Experimentieren geschrieben

In diesen Tagen kommt das Buch druckfrisch in die Regale. Die Idee dazu entstand jedoch schon vor zwei Jahren im Winter: „Nachdem mein letzter Roman in sommerlicher Atmosphäre gespielt hatte, war nun wohl ein Kontrastprogramm fällig.“ Es ist eine Geschichte zum Mutmachen geworden. Lena ist ein ganz normales Mädchen, das zufällig vor eine große Aufgabe gestellt wird und – so viel sei schon verraten – besteht.

Selbermachen ganz ohne Zauberei steht im Mittelpunkt eines anderen Buches von Andrea Tillmans, das seit Sommer auf dem Markt ist. Unter dem Titel „Floßfahrt, Wippe und Regenbogen“ hat die promovierte Physikerin Tillmanns ein reich illustriertes Experimentierbuch für Vorschulkinder zusammengestellt.

Das ehrgeizige Ziel: Kinder spielerisch an die Welt der Physik heranzuführen. Die Experimente stammen aus dem Alltag und sind leicht nachzumachen. Warum beschlagen Brillengläser, wie entstehen die Jahreszeiten und warum schwimmt ein Metallschiff auf dem Wasser? All das sollen die Kinder nicht nur ausprobieren, sondern auch begreifen, was dahinter steckt.

Warum das wichtig ist? Sicher, man kann auch durch die Welt gehen, ohne sich zu fragen, warum Schiffe schwimmen können. „Aber dann verpasst man eine Menge“, sagt Tillmanns. Alle Experimente haben sich bereits in einem Praxistest im Kindergarten bewährt. Dank dieser Erfahrungen hat Tillmans die Anleitungen optimiert. Die wichtigste Aufgabe: „Alles so erklären, dass Eltern und Erzieherinnen es verstehen. Nur dann können sie es den Kindern vermitteln.“

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