Im Schnee finden Spatzen kaum mehr Nahrung. Wer den Vögeln helfen will, sollte einige Regeln beachten.

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Jetzt schlägt die Stunde der Wintervögel: Kohlmeise, Erlenzeisig und Seidenschwanz.

Jetzt schlägt die Stunde der Wintervögel: Kohlmeise, Erlenzeisig und Seidenschwanz.

Jetzt schlägt die Stunde der Wintervögel wie der Kohlmeise.

Jetzt schlägt die Stunde der Wintervögel wie dem Erlenzeisig.

Jetzt schlägt die Stunde der Wintervögelwie dem Seidenschwanz.

dpa/Archiv, Bild 1 von 4

Jetzt schlägt die Stunde der Wintervögel: Kohlmeise, Erlenzeisig und Seidenschwanz.

Rhein-Kreis Neuss. Die NABU-Ortsgruppe Jüchen ruft zur Teilnahme an der Mitmachaktion „Stunde der Wintervögel“ auf. In der Zeit vom 6. bis zum 9. Januar sollten Naturfreunde eine Stunde lang die Vögel an Futterhäuschen in Gärten, auf Balkonen und in Parks zählen. Im Mittelpunkt stehen dabei die vertrauten und oft verbreiteten Vogelarten, die auch bei Schnee und Kälte bei uns ausharren.

Die Daten können im Internet oder per Post gemeldet werden

Zusätzlich lassen sich Wintergäste beobachten, die aus dem noch kälteren Norden und Osten nach Mitteleuropa ziehen. Bei Nahrungsengpässen tauchen in manchen Wintern auch Invasionsvögel wie Seidenschwanz, Erlenzeisig und Bergfink auf.

Die Stunde der Wintervögel findet an vier Tagen statt, damit viele Menschen daran teilnehmen und an einem dieser Tage eine Stunde lang die Vögel beobachten können. Dabei beschränkt sich die Vogelbeobachtung – wie bei der Schwesteraktion „Stunde der Gartenvögel“ – auf Siedlungsbereiche wie Gärten, Parks, Friedhöfe, Innenhöfe oder Balkone. Freilich zählt auch der Luftraum dazu. Es kann auch an mehreren Orten gezählt werden, aber jede Beobachtungsstunde muss getrennt gemeldet werden.

Eis und Schnee bedrohen die Vogelwelt in der Region. Der Schnee begräbt Körner, Früchte und Insekten unter sich. Die Tiere finden keine Nahrung mehr. Am schlechtesten stehen in diesem Winter die Spatzen da. Sie bleiben immer an einem Ort und können nicht ohne Weiteres ausweichen. Wenn die Gärten zugeschneit sind, verlieren sie ihre Lebensgrundlage.

Tipps zum richtigen Füttern der Körner- und Weichfresser

Der Meisenknödel findet in diesen Tagen reißenden Absatz. Er hilft Vögeln in vielen Gärten, den harten Winter zu überstehen. Bei der Wahl des Vogelfutters sollte aber auf gute Qualität geachtet werden. Das Futter sollte abgestimmt sein auf Körnerfresser, für die Sonnenblumenkerne, Hanfsamen und Getreidekörner geeignet sind und Weichfresser, die Fett-Kleie-Gemische, Haferflocken, Obst, Rosinen und Wildbeeren bevorzugen. Allesfresser nutzen beides. Speisereste sollten auf keinen Fall gefüttert werden, Gewürze und Salz können zum Tod der Vögel führen. Red

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