Dormagen/Düsseldorf (dpa). Im Prozess um systematische Schwarzarbeit in deutschen Schlachthöfen werden am Mittwochvormittag die Plädoyers gehalten. Das Urteil soll am Donnerstag verkündet werden. Den weitgehend geständigen Angeklagten drohen Haftstrafen.

Das Landgericht hatte bereits Mindeststrafen von einem Jahr und acht Monaten im geringsten Fall bis zu fünfeinhalb Jahren Gefängnis für den Hauptangeklagten in Aussicht gestellt. Der Arbeiter-Verleiher sollen von Dormagen aus rund 1000 meist rumänische Leiharbeiter in die Schlachthöfe geschickt und den Fiskus um fast 14 Millionen Euro geprellt haben.

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