Norbert-Gymnasium und Bertha-von-Suttner-Gesamtschule wurden am Donnerstag offiziell als Sportschule eröffnet.

Kooperation
Sportministerin Ute Schäfer (5. v. r.) übergab die Namensschilder an die Schulleiter (v. r.) Johannes Gillrath (NGK) und Dirk Rimpler (BvS).

Sportministerin Ute Schäfer (5. v. r.) übergab die Namensschilder an die Schulleiter (v. r.) Johannes Gillrath (NGK) und Dirk Rimpler (BvS).

Fabian Relovski und Annemarie Schneider vom AC Ückerath zeigten ihr Talent im Ringen.

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Sportministerin Ute Schäfer (5. v. r.) übergab die Namensschilder an die Schulleiter (v. r.) Johannes Gillrath (NGK) und Dirk Rimpler (BvS).

Knechtsteden. Nachwuchstalente im Ringen und Fechten, die Olympia-Hoffnung Sarah Vossen im Turnen und junge Handball-Cracks des TSV Bayer – sie bildeten Donnerstagvormittag den passenden Rahmen für die offizielle Eröffnung der Sportschule NRW. Sportministerin Ute Schäfer überreichte in einer Feierstunde die Namensschilder an die Schulleiter Johannes Gillrath und Dirk Rimpler.

Ihre Schulen, das Norbert-Gymnasium in Knechtsteden und die Bertha-von-Suttner-Gesamtschule in Nievenheim bilden als private bzw. städtische Schule die ungewöhnlichste Kooperation innerhalb der bald 18 NRW-Sportschulen. Dass es klappt, versichern die Akteure, und sie bekamen es auch von Ute Schäfer bestätigt: „Sie haben in der Kürze der Zeit ein überzeugendes Konzept mit hoher inhaltlicher Qualität eingereicht.“

Nordrhein-Westfalen stellt zusätzliche Lehrer bereit

Kooperation
Sportministerin Ute Schäfer (5. v. r.) übergab die Namensschilder an die Schulleiter (v. r.) Johannes Gillrath (NGK) und Dirk Rimpler (BvS).

Sportministerin Ute Schäfer (5. v. r.) übergab die Namensschilder an die Schulleiter (v. r.) Johannes Gillrath (NGK) und Dirk Rimpler (BvS).

Fabian Relovski und Annemarie Schneider vom AC Ückerath zeigten ihr Talent im Ringen.

Linda Hammer, Bild 1 von 2

Fabian Relovski und Annemarie Schneider vom AC Ückerath zeigten ihr Talent im Ringen.

Donnerstag war die offizielle Eröffnung, aber die Sportschule ist längst mit Leben gefüllt, denn seit Schuljahresbeginn besuchen 62 Fünftklässler die neuen Sportklassen beider Schulen. Das Land stellt für diese Sportschule zusätzliche Lehrer bereit. Den Schülern können dadurch mindestens zwei Sportstunden wöchentlich mehr angeboten werden. Im Vordergrund steht die athletisch-sportmotorische Grundlagenausbildung.

Fachliche Berater beantworten Fragen zur richtigen Ernährung

Es geht nicht um eine frühe Spezialisierung. Um die zeitliche Belastung aufzufangen, die durch Training und Wettkämpfe entstehen kann, erhalten die Schüler bei Bedarf zusätzliche Unterstützung wie eine Hausaufgabenbetreuung oder Förderunterricht. Dazu stehen fachliche Berater den jungen Sportlern und Eltern zur Seite, wenn es um Fragen der richtigen Ernährung oder um wichtige Entscheidungen für die schulische und sportliche Laufbahn geht.

Vor der Aufnahme an die neue Sportschule haben die angehenden Fünftklässler umfangreiche sportmotorische Tests zu absolvieren.

In der Feierstunde betonten die Redner die Bedeutung der Kooperation mit anderen Partnern. Zum Beispiel dem TSV Bayer und dem AC Ückerath. Zum einen können dort Trainingsstunden absolviert werden, zum anderen stehen Trainer dieser Vereine unterstützend zur Verfügung. Auf diese fünf Sportarten haben sich beide Schulen vorerst festgelegt: Handball, Leichtathletik, Fechten, Ringen und Schwimmen.

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke würdigte die Sportschule als „wertvollen Beitrag zur Vielfalt der Schul- und Sportlandschaft im Rhein-Kreis Neuss“.

Bürgermeister Erik Lierenfeld erinnerte an die sechs Landesleistungsstützpunkte und das Teilinternat in Dormagen: „Wir haben bereits eine hoch entwickelte Sportlandschaft in Dormagen. Mit der NRW-Sportschule erreichen wir ein neues Niveau.“

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