Mehr als 500 Schüler beteiligten sich am ersten Dormagener Firmenparcours.

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24 Arbeitgeber beteiligten sich am Firmenparcours, Schüler erprobten sich in verschiedenen Berufen.

24 Arbeitgeber beteiligten sich am Firmenparcours, Schüler erprobten sich in verschiedenen Berufen.

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24 Arbeitgeber beteiligten sich am Firmenparcours, Schüler erprobten sich in verschiedenen Berufen.

Dormagen. Steckdosen anschließen, Kabelenden verbinden, den Zuckergehalt von Cola bestimmen oder mit einem Vermessungsgerät die Höhe des Hallenbodens bestimmen: Einen ungewöhnlichen Einblick ins Berufsleben erhielten mehr als 500 Schüler jetzt beim ersten Dormagener Firmenparcours.

Insgesamt 24 Arbeitgeber beteiligten sich an dem neuartigen Konzept, das im Rahmen des EU-geförderten Projekts „Stärken vor Ort“ in der Turnhalle der Realschule Hackenbroich verwirklicht wurde.

„Im Unterschied zu einer normalen Ausbildungsbörse können die Schüler hier gleich auch praktische Einblicke in die Arbeitswelt erhalten“, sagte Bürgermeister Peter-Olaf Hoffmann bei der Eröffnung.

Spektrum der Arbeitgeber war breit gestreut

„Erfreulich ist aus Sicht der Organisatoren, dass wir gleich auf Anhieb eine so große Beteiligung erreichen konnten“, bedankte sich Projektleiterin Angelika Fernhomberg bei allen Mitwirkenden.

Neben der Realschule Hackenbroich waren die Bertha-von-Suttner-Gesamtschule, die Hermann-Gmeiner-Hauptschule, die beiden Förderschulen am Chorbusch und im Raphaelshaus und das Dormagener Berufsbildungszentrum beim Firmenparcours vertreten.

Das Spektrum der Arbeitgeber reichte von kleinen Handwerksbetrieben über große Unternehmen wie Currenta oder Alunorf bis zur Stadt Dormagen oder dem Finanzamt.

Eine besondere Idee hatte sich die Polizei für den Firmenparcours einfallen lassen: Mit einer Simulationsbrille konnten die Jugendlichen erfahren, wie sich die Wahrnehmung unter Alkoholeinfluss bei 0,8 oder 1,3 Promille verändert.

Schüler übten sich in Arbeiten eines Tischlers oder Konditors

Mit einer Spritztüte erprobten sich die Schüler schon einmal als Konditor oder übten sich in Arbeiten eines Tischlers. „Ein besonderes Dankeschön gilt der Realschule Hackenbroich, die uns bei der Organisation hervorragend unterstützt hat“, sagt Angelika Fernhomberg. Die Idee des Firmenparcours wurde vom Technikzentrum Minden-Lübbeke entwickelt. Ein Novum bei der Veranstaltung in Dormagen war, dass sie direkt vor Ort in einer Schule stattfand.

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