Die 18-jährige Dormagenerin hat für 2014 große Pläne. Die Sängerin will auch auf die Leinwand.

Karriere
Für Fabienne Rothe beginnen im März die Dreharbeiten.

Für Fabienne Rothe beginnen im März die Dreharbeiten.

Ingel

Für Fabienne Rothe beginnen im März die Dreharbeiten.

Dormagen. Endlich 18: Fabienne Rothe, bekannt geworden durch ihren Einzug ins Halbfinale der RTL-Casting-Show „Deutschland sucht den Superstar“ (als einziges Mädchen), wurde Anfang Dezember nicht nur volljährig, sie hat auch gleich ihre Führerscheinprüfung bestanden.

Trotz des Schocks im Sommer, als sich die Dormagenerin nach einer Netzhautablösung einer Not-Operation unterziehen musste, war 2013 ein gutes Jahr für Fabienne Rothe, denn mit „Dieses Gefühl“ brachte sie eine neue Single heraus und blieb somit im Gespräch.

2014 jedoch soll alles noch eine Nummer größer werden. Auf ihrer Facebook-Seite hat die 18-Jährige stolz eine RTL-Videotextseite abgebildet: „Fabienne Rothe startet durch“ ist dort zwischen Schlagzeilen über Schumacher, die FDP oder Helene Fischer zu lesen.

Berichtet wird davon, dass sie ihr erstes Album aufnehmen will und, wie sie es im Sommer bereits der WZ verraten hatte, ihre Schauspielpläne in die Tat umsetzt. „Mer stonn zesamme“ heißt der Streifen, zu dem im März die Dreharbeiten beginnen und in dem Fabienne Rothe eine tragendende Rolle verkörpern soll.

„Die Musik ist meine Leidenschaft, genau das, was ich machen möchte und wo ich zeigen kann, wer ich bin. Ich habe aber ein tolles Angebot bekommen, auch mal in eine andere Rolle zu schlüpfen und darf eine Hauptrolle in „Mer stonn zesamme“ spielen“, sagt die Dormagenerin.

Arthouse-Projekt wird privat vorfinanziert

Der Film ist ein Crowdfunding-Projekt. Unternehmen, Mäzene oder Hobby-Mimen, die für eine Komparsenrolle Geld spendeten, finanzierten im Vorfeld und auf eigenes Risiko Summen bis zu 20 000 Euro für die Drehkosten. Regisseur Marcus Janke bezeichnet das ambitionierte dreiteilige Arthouse-Projekt als „Verneigung vor der fünften Jahreszeit“ in Köln, in dem es in ästhetischen Bildern aber auch um „Trauer, Freude und Freundschaft“ gehe und in dem trotz allen Tiefgangs herzlich gelacht werden dürfe.

Und, wichtig für Fabienne Rothes Zukunft: „Mit dem ersten Teil der Essayfilmtrilogie möchte ich allen Beteiligten die Möglichkeit eröffnen, ihrer Filmkarriere einen ordentlichen Schub zu verpassen und sich schauspielerisch weiterzuentwickeln“, erzählt der Regisseur. Immerhin gibt Marcus Janke Wim Wenders als sein großes Vorbild an.

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