Die Areale in Horrem, Mitte und St. Peter sollen der Stadt Geld einbringen.

Dormagen. Die Stadt Dormagen trennt sich von drei öffentlichen Verkehrsflächen. Das hatte der Rat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen. Von dem Verkauf der Areale in Horrem, Mitte und St. Peter erhofft sich die Stadt einen Erlös in Höhe von rund 17 000 Euro.

Für das Verfahren ist die sogenannte Einziehung erforderlich. Darunter ist die Entwidmung der betreffenden Straßen zu verstehen. Eine Einziehung bzw. Entwidmung ist im Straßen- und Wegerecht ein Hoheitsakt zur Statusbeendigung einer öffentlichen Sache.

Wendehammer wird nicht mehr benötigt

Mit der Entwidmung endet die öffentlich-rechtliche Dienstbarkeit oder das öffentlich-rechtliche Eigentum an der Sache. In den drei konkreten Fällen geht es um Teilstücke an der Knechtstedener Straße und an der Bahnhofstraße und um die „Alte“ Borsigstraße.

Knechtstedener Straße: Nachdem der Bahnübergang zur Bahnhofstraße weggefallen ist, wird der dort noch vorhandene ehemalige Wendehammer nicht mehr benötigt.

Erste Interessenten haben sich bereits gemeldet

Die 168 Quadratmeter große Fläche soll an einen privaten Interessenten verkauft werden.

Parkfläche Bahnhofstraße/Gneisenaustraße: Der Eigentümer des angrenzenden Grundstücks habe Interesse an einem 90 Quadratmeter großen Stück öffentlicher Fläche, die ohnehin zurzeit ausschließlich als Zufahrt und Parkmöglichkeit am Grundstück des Interessenten genutzt werde, schreibt die Stadt.

„Alte“ Borsigstraße: Durch den Neubau der Borsigstraße und die zukünftige neue Straßenführung hat die alte Straßenfläche für die Stadt keine Verkehrsbedeutung mehr. In diesem Fall geht es um eine Fläche mit einer Größe von 441 Quadratmetern. ssc

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