Ein Richterhammer
Ein Richterhammer aus Holz liegt auf einem Tisch. Foto: Uli Deck/Archiv

Ein Richterhammer aus Holz liegt auf einem Tisch. Foto: Uli Deck/Archiv

dpa

Ein Richterhammer aus Holz liegt auf einem Tisch. Foto: Uli Deck/Archiv

Bonn (dpa/lnw) - Nach einer Serie von Raubüberfällen auf einem verlassenen Gelände in Bonn ist ein 19-Jähriger zu drei Jahren und drei Monaten Jugendstrafe verurteilt worden. Er hatte innerhalb eines Jahres insgesamt zehn Kinder im Alter zwischen 10 und 14 Jahren mit einer Waffe bedroht. Zu seiner Beute gehörten Smartphones, Bluetooth-Boxen und Bargeld.

Die Opfer lockte er unter anderem in Kellerräume und drohte, mit einem Knüppel zuzuschlagen. In einem Fall steckte er sich auch eine Spielzeugpistole in den Hosenbund und gab sich als Polizeibeamter in Zivil aus. Die Richterin am Bonner Amtsgericht bezeichnete das Vorgehen in dem Urteil vom Donnerstag als «besonders verwerflich».

Die Beute aus der Raubserie am alten Schlachthof in Bonn verkaufte der junge Mann für kleines Geld und versorgte sich mit Marihuana. Im Prozess legte er ein umfassendes Geständnis ab, so dass die Opfer nicht als Zeugen gehört werden mussten.

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