Hochhaus in Köln
Ein Polizeifahrzeug steht vor dem Hochhaus in Köln, in dem der Verdächtige festgenommen wurde. Foto: Oliver Berg

Ein Polizeifahrzeug steht vor dem Hochhaus in Köln, in dem der Verdächtige festgenommen wurde. Foto: Oliver Berg

Das Blaulicht eines Streifenwagens der Polizei. Foto: Stefan Puchner/Archiv

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Ein Polizeifahrzeug steht vor dem Hochhaus in Köln, in dem der Verdächtige festgenommen wurde. Foto: Oliver Berg

Köln (dpa/lnw) - Ermittler haben am Freitag nochmals die Kölner Wohnung des festgenommenen mutmaßlichen Rizin-Bombenbauers überprüft. Die Wohnungsbaugesellschaft wolle die Wohnung jetzt dekontaminieren, um sie dann neu vermieten zu können, sagte eine Sprecherin der Bundesanwaltschaft. Das habe man zum Anlass genommen, die in solchen Fällen übliche «Nachschau» zu machen. «Wir gucken nochmal ganz genau: Haben wir irgendwas übersehen?», erläuterte die Sprecherin. Es sei aber keine Durchsuchung im juristischen Sinne. Anschließend sei die Überprüfung der Wohnung dann endgültig abgeschlossen.

In der Wohnung des 29 Jahre alten Tunesiers war Mitte Juni hochgiftiges Rizin gefunden worden. Außerdem wurden bei dem mutmaßlichen Islamisten Utensilien für einen Sprengsatz entdeckt. Die Bundesanwaltschaft ermittelt wegen des dringenden Tatverdachts, biologische Waffen hergestellt zu haben. Sie sieht zudem den Anfangsverdacht der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat.

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