A9 für drei Tage gesperrt
Symbolbild.

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Jan Woitas

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Duisburg/Recklinghausen. Die Entschärfung mehrerer Fliegerbomben in Nordrhein-Westfalen hat am Montagabend den Verkehr auf Straße, Schiene und der Ruhr beeinträchtigt. In Duisburg waren zwei Weltkriegsbomben gefunden woren, eine davon war gegen 21 Uhr entschärft. Auch am Hauptbahnhof in Recklinghausen waren Munitionsexperten wegen einer Fliegerbombe im Einsatz. Die Deutsche Bahn teilte mit, es komme daher am Abend zu Verspätungen und Teilausfällen. Am späten Abend war auch diese Munition entschärft.

Teilstücke der Autobahnen 40 und 59 in Duisburg sind seit etwa 19 Uhr wegen der Entschärfung gesperrt. Auf der A40 ist der Abschnitt zwischen dem Autobahnkreuz Kaiserberg und der Anschlussstelle Häfen betroffen, auf der A59 ist die Straße zwischen Autobahnkreuz Ruhrort und Anschlussstelle Duisburg-Zentrum. Beeinträchtigt sind auch die Schifffahrt auf der Ruhr und ein Teil der Gastronomiebetriebe im Innenhafen.

Eine 500 Kilo schwere Weltkriegsbombe war bereits am 22. Februar bei Bauarbeiten am Ruhrdeich in Duisburg gefunden worden, konnte bislang aber nicht geborgen werden. Am Montag wurden dann in deren Nähe noch eine zweite Zehn-Zentner-Bombe entdeckt.

In der Evakuierungszone wohnt niemand. In einer weiteren Sicherheitszone müssen fast 2800 Bewohner in den Häusern bleiben, wie die Stadt Duisburg mitteilte.

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