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Über den Halter der Pferde wird noch gerätselt.

Über den Halter der Pferde wird noch gerätselt.

Die Geretteten e.V., Bild 1 von 2

Über den Halter der Pferde wird noch gerätselt.

Minden. Grausige Entdeckung am Wochenende im Kreis Minden-Lübbecke. In einem Straßengraben fanden Passanten am Samstag ein totes Pony. Kurz zuvor wurde in einiger Entfernung ein weiterer Artgenosse tot aufgefunden. 

Nach Angaben der Polizei, meldete sich in Getmold gegen 8.30 Uhr ein Ehepaar bei den Beamten, nachdem sie ein weiß-braunes Pony bemerkt hatten. Rund eine Stunde zuvor hatte eine Passantin in Veltheim ein schwarz-braunes Pony im Straßengraben liegend gesehen. Nach Auswertung erster Spuren glauben die Beamten, dass die Tiere aus einem Fahrzeug ausgeladen und anschließend in den Graben gezogen wurden.

Nach Angaben der Ermittler sind beide Tiere mit einem grünen Kreuz versehen und wiesen keine äußerlichen Verletzungen oder sichtbare Erkennungszeichen auf. Aufgrund der identischen Kennzeichnung wird davon ausgegangen, dass zwischen den toten Tieren ein Zusammenhang besteht. 

Unklar ist, wie die Pferde zu Tode kamen und wer der Halter ist. Auch wer die beiden Ponys ablegte und warum dies an zwei unterschiedlichen Orten geschah ist noch rätselhaft. Die Ermittlungen der Polizei dauern an. 

Wie der Tierschutzverein "Die Geretteten" bereits herausgefunden haben will, stammt zumindest eines der Ponys von einem Pferdemarkt in den Niederlanden. Der Kreis Minden hat eine Obduktion der Tiere angeordnet. Wann es die ersten Ergebnisse geben wird, ist noch unklar. red 

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