Für den Prozess zur Loveparade-Katastrophe in Duisburg stehen inzwischen 111 Verhandlungstage fest. Die Termine reichen bis zum Dezember 2018.

dpa
Archiv-Bild vom Unglückstag: 21 Menschen sind auf der Loveparade in Duisburg ums Leben gekommen.

Archiv-Bild vom Unglückstag: 21 Menschen sind auf der Loveparade in Duisburg ums Leben gekommen.

Patrick Cavaleiro

Archiv-Bild vom Unglückstag: 21 Menschen sind auf der Loveparade in Duisburg ums Leben gekommen.

Düsseldorf/Duisburg. Für den mit Spannung erwarteten Prozess zur Loveparade-Katastrophe in Duisburg vor sieben Jahren stehen inzwischen 111 Verhandlungstage fest. Die Termine reichen jetzt bis zum 20. Dezember 2018, teilte das Duisburger Landgericht am Donnerstag mit. Wegen der vielen Verfahrensbeteiligten findet der Prozess im Congress Center Düsseldorf statt.

Bei dem Technofestival waren am 24. Juli 2010 durch eine Massenpanik an einer Engstelle 21 Menschen ums Leben gekommen, mindestens 652 wurden verletzt. Angeklagt sind sechs Mitarbeiter der Stadt Duisburg und vier des Veranstalters. Sie müssen sich unter anderem wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung verantworten. Das Gericht steht unter Zeitdruck: Liegt bis zum 27. Juli 2020 kein erstinstanzliches Urteil vor, verjähren die vorgeworfenen Taten. dpa

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