Die Preise sind in Nordrhein-Westfalen 2017 deutlich stärker gestiegenen als in den Jahren zuvor. Aber nicht alles ist teurer geworden - manches gab's am Jahresende sogar billiger als sonst.

Münzen
Für Sparer ist die steigende Inflation bitter, weil Tagesgeld, Sparbuch und Co. wegen der Nullzins-Politik der Europäischen Zentralbank kaum noch etwas abwerfen. Foto: Friso Gentsch

Für Sparer ist die steigende Inflation bitter, weil Tagesgeld, Sparbuch und Co. wegen der Nullzins-Politik der Europäischen Zentralbank kaum noch etwas abwerfen. Foto: Friso Gentsch

dpa

Für Sparer ist die steigende Inflation bitter, weil Tagesgeld, Sparbuch und Co. wegen der Nullzins-Politik der Europäischen Zentralbank kaum noch etwas abwerfen. Foto: Friso Gentsch

Düsseldorf. Die Preise sind in Nordrhein-Westfalen 2017 deutlich stärker gestiegenen als in den Jahren zuvor. Die Teuerungsrate erreichte mit 1,8 Prozent den höchsten Wert seit 2012, wie das Statistische Landesamt am Freitag mitteilte.

Zum Vergleich: 2016 lag die Inflationsrate nur bei 0,6 Prozent, 2015 sogar bei gerade einmal 0,3 Prozent. Besonders stark erhöhten sich 2017 im Jahresdurchschnitt die Preise für Butter (+48,3 Prozent), Sahne (+23,4 Prozent) und Heizöl (+16,5 Prozent). Zwischen November und Dezember stiegen die Preise im bevölkerungsreichsten Bundesland nach Angaben der Statistiker um 0,5 Prozent. Saisonüblich verteuerten sich vor allem die Preise für Pauschalreisen deutlich. Aber auch für Gemüse mussten die Verbraucher tiefer in die Tasche greifen. Dagegen verbilligten sich Bekleidung und Schuhe. dpa

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