Trockenheit auf Feldern
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Essen. In manchen Regionen in NRW war es im Juni so trocken wie noch nie - wenige Kilometer weiter gab es unwetterartige Niederschläge. Die Meteorologen vom Deutschen Wetterdienst haben im vergangenen Monat zahlreiche Extreme in Nordrhein-Westfalen gemessen.

Der Kreis Wesel, das nordwestliche Ruhrgebiet, der Kreis Kleve und Bocholt bekamen so wenig Regen ab wie noch nie seit Beginn der Wetteraufzeichnung, sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes aus Essen am Mittwoch. Am wenigsten Regen fiel demnach im Dorf Selfkant-Havert nahe der niederländischen Grenze mit knapp sechs Litern pro Quadratmeter, gefolgt von der Gemeinde Alpen am Niederrhein mit rund 6,5 Litern.

Anderswo hat es innerhalb von ein bis zwei Stunden so viel geregnet wie sonst in einem ganzen Monat. Besonders schlimm traf es Langenfeld (Kreis Mettmann) mit fast 130 Litern pro Quadratmeter, gefolgt von Wermelskirchen (120 Liter) oder Leverkusen (112 Liter).

Durchschnittlich sind rund 80 Liter pro Quadratmeter normal im Juni. Im landesweiten Durchschnitt fielen im Juni 2018 knapp 50 Liter pro Quadratmeter. dpa/lnw

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