Hunderte Anwohner müssen ihre Wohnungen verlassen.
Hunderte Anwohner müssen ihre Wohnungen verlassen.

Hunderte Anwohner müssen ihre Wohnungen verlassen.

Friso Gentsch

Hunderte Anwohner müssen ihre Wohnungen verlassen.

Marl/Haltern. Wegen der Entschärfung einer Fliegerbombe haben am Sonntag 300 Anwohner ihre Wohnungen in Marl und Haltern verlassen. Zunächst kam es zu Verspätungen. Die Bombenentschärfer wollten eigentlich ihre Arbeit um 10 Uhr aufnehmen. Es musste aber auf die Sperrung des Wesel-Datteln-Kanals gewartet werden. Auch die Auffahrten der A52 auf die A43 in Richtung Münster müssten demnach gesperrt werden.

Verzögerung bei der Entschärfung der Bombe

Die A43 zwischen Marl-Nord und der Anschlussstelle Haltern sowie die L 621 mussten ebenfalls gesperrt werden. Der Bahnverkehr sowie die Schifffahrt auf dem Weser-Datteln-Kanal wurden ebenfalls gestoppt.

Bei der Bombe handelte es sich um eine 500-Kilogramm-Bombe britischer Herstellung. Die Entschärfung sei anspruchsvoll gewesen, teilte die Stadt Marl mit. Der Blindgänger musste zunächst aus einem Fluss geborgen werden. Kanufahrer hatten die Bombe am Samstagnachmittag bei einer Tour auf der Lippe entdeckt. red/dpa

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