Stau
Autos fahren im Feierabendverkehr über eine Straße. Foto: Sebastian Gollnow/Archiv

Autos fahren im Feierabendverkehr über eine Straße. Foto: Sebastian Gollnow/Archiv

dpa

Autos fahren im Feierabendverkehr über eine Straße. Foto: Sebastian Gollnow/Archiv

Köln. Zum Start der Sommerferien am kommenden Freitag (13.7.) rechnen der Landesbetrieb Straßen.NRW und der ADAC mit deutlich mehr Staus. Auch an den Flughäfen in NRW kann es voll werden. Vom frühen Freitagnachmittag an werde das Verkehrsvolumen wohl schnell ansteigen, teilt Straßen.NRW mit. «Am frühen Morgen sowie am späten Abend und in der Nacht sind die Chancen wesentlich besser, mit wenig Staus ans Ziel zu kommen», rät der ADAC. Wer flexibel sei, sollte auf einen anderen Reisetag unter der Woche ausweichen, zum Beispiel auf den Dienstag. 

Besonders betroffen sind laut Straßen.NRW voraussichtlich die Strecken in Richtung Nord- und Ostsee und in den Süden: Die A1, A31, A40, A57 sowie A61. Auf der A1 wird es voraussichtlich um Dortmund/Unna, Osnabrück und Bremen voll werden. Auch rund um den Kölner Ring (A1, A3, A4) werde viel los sein.

Auf der gesamten A3 zwischen Köln und Oberhausen sowie ab dem Ruhrgebiet in Richtung Niederlande erwarten die Verkehrsexperten von Straßen.NRW ebenfalls viele Staus. Bei Reisen in die Niederlande sollte außerdem beachtet werden, dass die A61 ab Freitag 21 Uhr bis Montag um 5 Uhr zwischen Nettetal-West und dem Grenzübergang Grenzwald in Richtung Venlo wegen Brückarbeiten gesperrt ist.

Auf der A45 finden an der Lennetalbrücke (bei Hagen) sowie zwischen Hagen-Süd und Lüdenscheid-Süd in beiden Richtungen Arbeiten statt. Laut Straßen.NRW ist auch auf den Abschnitten Drolshagen bis zum Autobahnkreuz Olpe-Süd sowie von Siegen bis zur Landesgrenze Hessen mit Behinderungen zu rechnen.

Zwischen den Kreuz Jackerath und Holz ist die neue A44 offen. In Richtung Koblenz läuft der Verkehr wie bisher über die A61.

Insgesamt sind es laut ADAC etwa 170 Baustellenabschnitte, die für zusätzliches Staupotenzial sorgen. Etwas Erleichterung verspricht sich der Automobilclub jedoch vom erweiterten Lkw-Fahrverbot, das seit Anfang Juli bis Ende August auch samstags tagsüber gilt. Außerhalb der Sommerferien müssen Lastwagen nur am Sonntag stehenbleiben. dpa/lnw/red

Weitere potentielle Staufallen

Auf der A61 und der A565 im Bereich Meckenheim kann es zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen kommen.

Auf der A43 im Raum Bochum-Recklinghausen ist mit Behinderungen und einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen.

Auf der A44 ist im Bereich Werl mit Staus zu rechnen.

Bis zum 20. Juli bleibt die A540 zwischen Gustorf und Frimmersdorf in beiden Richtungen voll gesperrt.

Auf der A2 ist bei Bad Oeynhausen in Fahrtrichtung Hannover mit Behinderungen zu rechnen.

Die Sperrung für Fahrzeuge über 3,5t auf der Leverkusener A1-Rheinbrücke dauert an.

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