SEK
Spezialkräfte der Polizei gingen im Hamburger Schanzenviertel gegen extrem gewaltbereite G20-Gegner vor. Foto: Bodo Marks

Spezialkräfte der Polizei gingen im Hamburger Schanzenviertel gegen extrem gewaltbereite G20-Gegner vor. Foto: Bodo Marks

dpa

Spezialkräfte der Polizei gingen im Hamburger Schanzenviertel gegen extrem gewaltbereite G20-Gegner vor. Foto: Bodo Marks

Hamburg. An den schweren Ausschreitungen beim G20-Gipfel in Hamburg könnten auch viele Linksextremisten aus Nordrhein-Westfalen beteiligt gewesen sein. Der neue Innenminister Herbert Reul (CDU) sagte am Donnerstag im Düsseldorfer Landtag, es habe im Vorfeld Hinweise gegeben, dass bis zu 800 Gewaltbereite nach Hamburg fahren wollten. In NRW gelten nach Angaben des Ressortchefs rund 1000 Personen als gewaltorientierte Linksextremisten.

Eine umfassende Analyse der Exzesse in Hamburg brauche aber noch Zeit, sagte Reul. Die vorbereitende Arbeit der Sicherheitsbehörden in NRW sei fehlerfrei gelaufen. Rund 2200 Polizeibeamte aus Nordrhein-Westfalen hatten sich an dem Einsatz in Hamburg beteiligt. Das Land NRW gehe «mit geballter Kraft» gegen Extremismus vor, egal ob er von Rechts, Links oder aus der salafistischen Szene komme. dpa

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer