Ein Feuer im Keller eines WDR-Gebäudes in Köln zwingt die Redaktion des ARD-Morgenmagazins zu einem Umzug über Nacht. Die Moderatoren nehmen es in der Sendung mit Humor.

25 Jahre "Morgenmagazin"
Der ARD-Morgenmagazin-Moderator Sven Lorig

Der ARD-Morgenmagazin-Moderator Sven Lorig

Jörg Carstensen

Der ARD-Morgenmagazin-Moderator Sven Lorig

Köln. Der Brand in einem WDR-Gebäude hat das ARD-Morgenmagazin am Mittwoch zu einem kurzfristigen Umzug gezwungen. „Die ganze Logistik wurde in einer Nacht mal eben von Köln nach Düsseldorf verlagert und wir hoffen, dass es einigermaßen funktioniert“, sagte Moderator Peter Großmann in einem Video auf dem Kurznachrichtendienst Twitter unmittelbar vor Beginn der Sendung. Im Keller des WDR-Gebäudes waren am Dienstag Batterien in Brand geraten und hatten einen mehrstündigen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Am Donnerstag könne das Morgenmagazin aber wieder aus seinem gewohnten Kölner Studio senden, teilte der WDR mit.

Der ungeplante Moma-Umzug nach Düsseldorf sei eine „Riesenoperation“ und eine „tolle Gemeinschaftsleistung“ gewesen, sagte Redaktionsleiter Martin Hövel. „Wir sind glücklich, dass die Sendung reibungslos über die Bühne gegangen ist, und es auch noch gut aussah.“ In der Sendung spielten die Moderatoren immer wieder auf den Umzug an, das Wetter präsentierte Donald Bäcker von einer Außenterrasse mit Blick auf den Düsseldorfer Medienhafen.

Nach Angaben der Feuerwehr war der Brand in einem Raum mit Batterien ausgebrochen, die bei einem Stromausfall den Sendebetrieb sicherstellen sollen. Zwischenzeitlich hätten rund 200 Batterien gebrannt, es kam zu einer starken Rauchentwicklung. Die Feuerwehr löschte den Brand mit einem Schaumteppich.

Die Ursache für das Feuer war zunächst unklar. Da das Gebäude am Mittwoch noch nicht vollständig wieder freigegeben war, sollten die WDR-Sendungen „Markt“, „Hier und heute“ und „Servicezeit“ nach Angaben des WDR aus einem anderen Studio in dem Haus gesendet werden. dpa

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer