Münster nach der Amokfahrt
Ein Schild mit der Aufschrift «Warum?» steht inmitten von Blumen und Kerzen vor dem Restaurant «Grosser Kiepenkerl». Vor einer Woche hatte ein 48-Jähriger bei einer Amokfahrt zwei Menschen getötet und sich anschließend selbst erschossen.

Ein Schild mit der Aufschrift «Warum?» steht inmitten von Blumen und Kerzen vor dem Restaurant «Grosser Kiepenkerl». Vor einer Woche hatte ein 48-Jähriger bei einer Amokfahrt zwei Menschen getötet und sich anschließend selbst erschossen.

Ina Fassbender

Ein Schild mit der Aufschrift «Warum?» steht inmitten von Blumen und Kerzen vor dem Restaurant «Grosser Kiepenkerl». Vor einer Woche hatte ein 48-Jähriger bei einer Amokfahrt zwei Menschen getötet und sich anschließend selbst erschossen.

Münster. Mehr als eine Woche nach der Amokfahrt von Münster bleibt der Zustand von zwei Opfern weiter kritisch. Ein Patient des Uniklinikums Münster (UKM) schwebe weiter in Lebensgefahr, teilte eine Sprecherin am Mittwoch auf Anfrage mit. Ebenfalls kritisch ist nach Angaben des Clemenshospitals die Lage eines Patienten auf der dortigen Intensivstation. Zwei weiteren Patienten gehe es allerdings inzwischen besser. Im Uniklinikum wurden am Montag insgesamt sechs Opfer weiter behandelt, zwei lagen auf der Intensivstation, sagte die Sprecherin.

Münster nach der Amokfahrt (Eine Taube steht vor dem Restaurant «Grosser Kiepenkerl» in der Nähe des Tatorts. Foto: Ina Fassbender/dpa)

Der 48 Jahre Jens R. war am Samstag mit einem Campingbus in der Innenstadt von Münster in eine Menschenmenge gefahren, danach hatte er sich erschossen. Eine 51-jährige Frau und ein 65-jähriger Mann starben ebenfalls, mehr als 20 Menschen wurden verletzt. dpa

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