Besuch der Krupp-Residenz Villa Hügel und Führung durch die Gartenstadt Margarethenhöhe in Essen für WZ-Leser am 20. April.
Zu den Vorzeigeprojekten gehörten die Margarethenhöhe in Essen und ähnliche Siedlungen wie die Gartenstadt Welheim in Bottrop und die Schüngelberg-Siedlung in Gelsenkirchen. Archivbild

Zu den Vorzeigeprojekten gehörten die Margarethenhöhe in Essen und ähnliche Siedlungen wie die Gartenstadt Welheim in Bottrop und die Schüngelberg-Siedlung in Gelsenkirchen. Archivbild

EMG, Peter Wieler

Zu den Vorzeigeprojekten gehörten die Margarethenhöhe in Essen und ähnliche Siedlungen wie die Gartenstadt Welheim in Bottrop und die Schüngelberg-Siedlung in Gelsenkirchen. Archivbild

Düsseldorf (dpa/lnw) - Ausgewählte Zechen- und Arbeitersiedlungen des Ruhrgebiets sollen nach Vorstellung der AfD in die Liste der Unesco-Weltkulturerbestätten aufgenommen werden. Die Siedlungen versinnbildlichten die massive Veränderung der Lebensverhältnisse im Zuge der Industrialisierung, heißt es in einem Antrag der AfD-Fraktion im Düsseldorfer Landtag, der am Donnerstag in das Parlament eingebracht werden soll. Die einzigartigen Siedlungen stünden für das Leben der Berg- und Stahlarbeiterfamilien im Ruhrgebiet.

Zu den Vorzeigeprojekten gehörten die Margarethenhöhe in Essen und ähnliche Siedlungen wie die Gartenstadt Welheim in Bottrop und die Schüngelberg-Siedlung in Gelsenkirchen. Vor mehr als 150 Jahren sei zudem in Oberhausen als eine der ersten Arbeiterdörfer die Siedlung Eisenheim entstanden.

Die AfD spricht sich für einen Runden Tisch der Revier-Städte aus, um einen Antrag zur Aufnahme herausragender Siedlungen in die Weltkulturerbeliste zu erarbeiten. Im Ruhrgebiet gehört bereits die Zeche Zollverein zu den Welterbestätten.

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