Die Initiative Abenteuer Rheydt wartet auf eine Zustimmung der Stadtverwaltung.

Rolf Vischer (l.) und Helmut Wallbaum von der Initiative zeigen ein Modell eines Brunnen-Gedenksteins.
Rolf Vischer (l.) und Helmut Wallbaum von der Initiative zeigen ein Modell eines Brunnen-Gedenksteins.

Rolf Vischer (l.) und Helmut Wallbaum von der Initiative zeigen ein Modell eines Brunnen-Gedenksteins.

Rolf Vischer (l.) und Helmut Wallbaum von der Initiative zeigen ein Modell eines Brunnen-Gedenksteins.

Rheydt. Die Zustimmung des Deutschen Olympischen Bundes haben sie schon: Wenn in Rheydt ein Brunnen zu Ehren der erfolgreichen Sportler entsteht, darf er Olympiabrunnen heißen. Ob das Projekt allerdings verwirklicht wird, ist noch völlig offen: Von Seiten der Stadtverwaltung gibt es trotz einiger Gespräche noch keine zustimmenden Signale.

Der Brunnen wäre in Deutschland einzigartig

Abenteuer Rheydt nennt sich die Initiative von vier engagierten Bürgern, die sich zum Ziel gesetzt hat, Rheydt attraktiver und schöner zu machen. Die geplante Umgestaltung des Rheydter Marktplatzes bietet nun die Gelegenheit, sich einzubringen.

"Wir schlagen einen Brunnen vor, der die großen Sportler unserer Stadt ehrt", erklärt Winfried Hamacher, Mitglied der Initiative. Dieser soll auf einer Länge von rund 30 Metern die Lücke zwischen der evangelischen Hauptkirche und dem Rathaus entlang der Limitenstraße schließen. Um den Brunnen herum sollen Steine mit Namen und Sportarten an die Weltrekordler und Olympioniken erinnern, die aus Mönchengladbach kommen (die WZ berichtete).

Dass ein solcher Brunnen in Deutschland einzigartig wäre, hat ihnen der Präsident des Deutschen Olympischen Bundes Thomas Bach bestätigt und seine Unterstützung für das Projekt zugesagt. "Ich habe wirklich noch mit niemandem gesprochen, der die Idee eines Olympiabrunnens nicht gut fand", betont Winfried Hamacher.

"Viele Städte beneiden uns um den Rheydter Marktplatz."

Winfried Hamacher Initiative Abenteuer Rheydt

Die Interessengemeinschaft wartet auf eine kostengünstige Lösung für das Projekt: die einzelnen Steine sollen gesponsert werden und auch für den Brunnen selbst hofft man auf Spender.

Vier Bürger, darunter der ehemalige erfolgreiche Kanute Helmut Wallbaum, haben es sich zum Ziel gesetzt, den Rheydter Marktplatz zu verschönern und sich an den geplanten Umgestaltungen zu beteiligen.

Ihr Hauptziel ist ein Brunnen, an dem Steine an Sportler aus der Stadt erinnern. Aktive und passive Sportler wie die Hockeyweltmeister Uli Vos und Michael Hilgers, "Marathon-Königin" Sonja Oberem oder Ex-Borussentrainer Horst Köppel unterstützen die Idee.

Doch nicht nur der Brunnen soll den Rheydter Marktplatz beleben, die Initiative wünscht sich auch ein Terrassencafé in einem Neubau zwischen Hauptkirche und Rathaus. "Von dort aus könnte man Brunnen und Platz überblicken", schwärmt Hamacher. "Der Marktplatz, um den uns viele Städte beneiden, würde wieder zu einem Forum werden, auf dem sich Menschen treffen und miteinander reden."

Unterstützer für ihr Projekt haben die engagierten Rheydter schon gefunden: neben Thomas Bach befürworten auch der Bundestagsabgeordnete Günter Krings und der Architekt Burkhard Schrammen das Projekt.

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