Der ehemalige Wirtschaftsminister sprach vor den Aktionären der Gladbacher Bank.

Der ehemalige Superminister Minister Wolfgang Clement kam in KFH und sprach zu Aktionären der Gladbacher Bank.
Der ehemalige Superminister Minister Wolfgang Clement kam in KFH und sprach zu Aktionären der Gladbacher Bank.

Der ehemalige Superminister Minister Wolfgang Clement kam in KFH und sprach zu Aktionären der Gladbacher Bank.

Knappe

Der ehemalige Superminister Minister Wolfgang Clement kam in KFH und sprach zu Aktionären der Gladbacher Bank.

Mönchengladbach. "Der Mittelstand ist in Deutschland weiterhin eine der wichtigsten Stützen der Gesellschaft. Die kleinen und mittelständischen Unternehmen brauchen Banken wie diese, die nicht in einer Kreditklemme stecken und ihnen die Mittel, die sie brauchen, geben können", hebt der ehemalige Bundeswirtschaftsminister und NRW-Ministerpräsident Wolfgang Clement die Rolle der Banken im Verbund der Volksbanken bei der Hauptversammlung der Gladbacher Bank hervor.

Vor Aufsichtsrat, Vorstand und rund 700 Aktionären und Gästen in der Kaiser-Friedrich- Halle sprach Clement über die finanz- und wirtschaftspolitischen Herausforderungen in der Krise. Diese dürfe vor allem nicht zu Lasten der Jugend gehen: "Wir erwarten bisher schon ein Ansteigen der Jugendarbeitslosigkeit um 20 Prozent." Um hier stärker zu fördern, fordert er einen Ausbau von Ganztagsschulen.

Reines Schwarzmalen helfe allerdings nicht weiter und stimme nicht mit der Gegenwart überein: "Der Aufschwung kann schneller kommen, als die meisten denken." Für Clement ist dabei allerdings von wesentlicher Bedeutung, dass eine dauerhaft stabile wirtschaftliche Lage und gesellschaftliche Ordnung nur mit großen Systemveränderungen einher gehen können.

Vor allem die steigende Lebenserwartung und der demographische Wandel seien nicht zu unterschätzen: "Das Rentensystem kommt unter starken Druck. Entweder die Beiträge steigen, die Renten werden gekürzt oder der Steuerzahler muss noch stärker ran."

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