Stundenlang waren die Streuwagen der GEM am Freitag im Einsatz.

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Schnell hat sich die Schneedecke am Freitag – wie hier am Abteiberg – in Matsch verwandelt.

Schnell hat sich die Schneedecke am Freitag – wie hier am Abteiberg – in Matsch verwandelt.

Schnell hat sich die Schneedecke am Freitag – wie hier am Abteiberg – in Matsch verwandelt.

Mönchengladbach. Wilfried Theißen macht das Wetter zu schaffen - nicht nur gesundheitlich, sondern auch beruflich. Freitag Morgen konnte Theißen kaum sprechen. Und das lag nicht nur an dem dauerhaften Husten des Mannes, der in Mönchengladbach für freie Straßen zuständig ist. "Es ist sehr turbulent", sagt Theißen.

Bei der GEM ist er für den Winterdienst zuständig. Bereits um 4.30 Uhr seien alle elf Streuwagen rausgefahren und bis zum frühen Vormittag flächendeckend im Einsatz gewesen. Und das mit Erfolg. Laut Polizeisprecher Jürgen Lützen hat es keine Unfälle gegeben.

Dabei ist der Salzvorrat um 130 bis 150 Tonnen geschrumpft. "Wir mussten viel streuen." Und das hatte vor allem mit dem Brückentag zu tun. Wenig Verkehr übt sich nicht immer positiv auf die Straßenverhältnisse aus.

Das Salz wird nicht weitertransportiert

"Durch die wenigen Autos auf den Straßen wird das Salz nicht weitertransportiert. Deshalb mussten wir mehr streuen", erklärt Theißen die benötigte Salzmenge."

Damit war der Einsatz am Freitag mit drei Zentimeter Schnee nach dem Kälteeinbruch am 23. November mit elf Zentimetern Neuschnee der bisher zweitgrößte Einsatz in diesem Winter. Im Vergleich zum vergangenen Winter habe man in diesem bislang doppelt so viel streuen müssen. "Vergangenes Jahr haben wir gelächelt, weil wir noch so viel Salz hatten", sagt Theißen.

Seine Kollegen von der Autobahnmeisterei waren zwei Stunden früher im Einsatz. Bis etwa acht Uhr streuten sie mit fünf Fahrzeugen die Autobahnen rund um Mönchengladbach. "Seit den Weihnachtstagen sind wir jede Nacht unterwegs", sagt Dietmar Nolte, Leiter der Autobahnmeisterei Mönchengladbach.

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