Ein Bezirksleiter soll gemeinsam mit einem Leiter einer Mönchengladbacher Filiale eine Verkäuferin mit Drohungen unter Druck gesetzt haben.

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dpa

Mönchengladbach. Die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach ermittelt gegen leitende Mitarbeiter des Lebensmitteldiscounters Aldi Süd wegen des Verdachts der Nötigung. Die Vorwürfe richten sich nach Informationen der Aktuellen Stunde unter anderem gegen einen Bezirksleiter. Dies bestätigte Peter Aldenhoff, Oberstaatsanwalt in Mönchengladbach, gegenüber dem WDR.

Demnach soll der Bezirksleiter gemeinsam mit einem Leiter einer Mönchengladbacher Filiale eine Verkäuferin mit Drohungen massiv unter Druck gesetzt haben. Die Mitarbeiterin sei nach eigenen Angaben dazu genötigt worden, entweder einen Aufhebungsvertrag oder eine Eigenkündigung zu unterschreiben. Zuvor habe sich die alleinerziehende Mutter von zwei Kindern geweigert, an einem Samstag deutlich länger als ursprünglich vereinbart zu arbeiten. Sie begründete dies mit der fehlenden Betreuung für ihre Kinder.

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