Um die „Qualität von Spielplätzen zu erhöhen“ soll ihre Zahl verringert werden. Das schlägt auf jeden Fall die Verwaltung vor. Eine abschließende Entscheidung wird der Rat in seiner nächsten Sitzung am Donnerstag, 14. Februar, treffen. In einem ersten Schritt sollen 29 der 251 städtischen Spielplätze aufgegeben werden. Mittelfristig ist sogar ein Abbau von 90 Flächen vorgesehen. Wie die städtische Pressestelle gestern mitteilte, soll dadurch der Standard der weiter erhaltenen Spielplätze verbessert werden, denn die Mittel zur Unterhaltung und Pflege sollen nicht reduziert werden. Der Verkaufserlös einiger Flächen könnte in den städtischen Haushalt fließen. Damit leiste die Stadt einen Beitrag zur Haushaltskonsolidierung.

Nach einer Überprüfung des Spielplatzbedarfsplans habe sich herausgestellt, dass einige der Plätze mittlerweile in die Jahre gekommen sind und weit entfernt von modernen Standards liegen. Manche befänden sich auch in Einzugsgebieten, in denen nur wenig Kinder leben. Andere Plätze seien wiederum stark frequentiert. „Hier soll Kindern auch in Zukunft eine ansprechende Ausstattung geboten und die Plätze auf neusten Stand gebracht werden“, heißt es in der Pressemitteilung.

Diese Spielplätze sollen im ersten Schritt abgebaut werden oder sind es teilweise schon: Am Hövel 13, An der Flieschermühle 4, Bergerend, Bodelschwinghstraße, Clara-Grunwald-Straße, Ferdinand-Strahl-Straße 54, Franz-Werfel-Weg, Gracht 29 (Parkplatz), Grasfreed, Hehnerholt 18, Hovener Straße 255 (Bolzplatz), Krimmler Straße 47, Mennrather Straße 35, Oskar-Graemer-Straße, Pestalozzistraße, Piepersweg 27, Pixmühle 6, Prinzenstraße, Reinersstraße 57, Reyerstraße, Ringesfeldchen, Scheulenstraße, Schillerplatz, Sittard 17 (Bolzplatz), Stepgestraße 20, Sternstraße (Skateranlage), Stettiner Straße, Thelenkamp 49, Wetschewell. gap

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