Hannelore Kraft hatte im Wahlkampf gesagt, dass sie wiederkomme, wenn sie Ministerpräsidentin werde. Am Sonntag ehrte sie nun Gewinner eines Hephata-Wochenendes.

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft inmitten von Gewinnern des Hephata-Crossing-Wochenendes.
Ministerpräsidentin Hannelore Kraft inmitten von Gewinnern des Hephata-Crossing-Wochenendes.

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft inmitten von Gewinnern des Hephata-Crossing-Wochenendes.

Jörg Knappe

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft inmitten von Gewinnern des Hephata-Crossing-Wochenendes.

Mönchengladbach. Als Hannelore Kraft den Hof der Hephata-Jugendhilfe betritt, brandet Applaus auf. Sie ist gekommen, um die Teilnehmer des Hephata-Crossing zu ehren. Das ist ein erlebnispädagogisches Wochenende für Kinder und Jugendliche, initiiert von der Evangelischen Stiftung Hephata.

90 Kinder und Jugendliche haben beim Crossing am vergangenen Wochenende mitgemacht. Sie kommen aus Düren, Mettmann und natürlich aus Mönchengladbach. Den Teilnehmern hat das Wochenende Spaß gemacht: "Das Beste war, dass wir als Team zusammen gekämpft und gelacht haben", berichtet beispielsweise Denis.

Dieter Köllner, Initiator der Veranstaltung, freut sich über den Besuch der Ministerpräsidentin: "Das ist eine besondere Würdigung, die zeigt, dass die Kinder ernst genommen werden", sagt er.

Für die drei besten Teams gab es von Hannelore Kraft noch eine Einladung

Im Landtagswahlkampf hatte Kraft versprochen, die Ehrung der Kinder und Jugendlichen zu übernehmen, sollte sie Ministerpräsidentin werden. Damals hatte sie im Rahmen ihrer "Tat-Kraft-Tour" einen Tag mit jungen Erwachsenen des Hephata-Projekts "Integration und Orientierung" in Gladbach verbracht. Der Besuch hatte Kraft begeistert. So sehr, dass sie "gerne wieder kam".

Einzeln übergibt Hannelore Kraft den Teilnehmern eine Urkunde und ein T-Shirt. Bevor sie den Preis für das drittplatzierte Team übergibt, initiiert sie eine La-Ola-Welle und hat selbst offensichtlich Spaß dabei. Prompt lädt sie die drei besten Teams in die Staatskanzlei ein.

Danach signiert sie T-Shirts. Nach zahlreichen Unterschriften kommt ein Mädchen zu Kraft und fragt: "Haben sie noch Geduld?" "In dieser Regierungsform hat man Geduld", antwortet Kraft und schmunzelt dabei. Sie unterschreibt.

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