Beim VfL-Spiel am Donnerstag gegen Istanbul sind besonders die Gäste-Fans im Visier der Polizei.

sport
Die Sicherheitsmaßnahmen am Stadion werden verschärft.

Die Sicherheitsmaßnahmen am Stadion werden verschärft.

Archiv

Die Sicherheitsmaßnahmen am Stadion werden verschärft.

Mönchengladbach. Eigentlich gelten für das Spiel der Borussia in der Europa-League gegen Fenerbahçe Istanbul im Nordpark die gleichen Sicherheitsvorkehrungen wie in der Bundesliga.

Doch anders als in Deutschland und im internationalen Wettbewerb wird Pyrotechnik in türkischen Stadien toleriert. Deshalb haben die Sicherheitskräfte die Gäste-Fans besonders im Visier.

Fans sollten früh anreisen, um nicht lange warten zu müssen

„Wir tolerieren keine Pyrotechnik, egal in welchem Fanlager“, sagt Bernhard Nießen, Borussias Leiter Stadionbetrieb. Weil der VfL im Vorfeld der Partie die Einlasskontrollen verschärfen wird, empfiehlt der Verein eine rechtzeitige Anreise, um Wartezeiten zu vermeiden.

In Zelten wird das Sicherheitspersonal der Borussia unter Aufsicht der Polizei die angereisten Gäste-Fans durchsuchen. „Wir wollen ein friedliches Fußballspiel sehen und jede unnötige Gefahr vermeiden“, so Nießen. Auch ausgebildete Sprengstoffhunde sind am Donnerstag im Einsatz.

Außerdem macht Nießen alle Fans darauf aufmerksam, dass der „Fußball nicht als politische Plattform benutzt werden darf“. Banner oder Ähnliches mit politisch motivierten Äußerungen werden den Besitzern am Eingang abgenommen.

Gleichzeitig warnt die Borussia davor, Karten auf dem Schwarzmarkt vor dem Stadion zu kaufen. „Trotz unseres Verkaufs ausschließlich an unsere Mitglieder hat vor dem Spiel im Internet ein illegaler Handel stattgefunden, den wir unterbunden haben, indem wir Tickets storniert haben. Es kann also sein, dass ungültige Karten angeboten werden“, warnt Nießen.

Eine Besonderheit trifft auch die Nordkurven-Fans. Die Uefa hat den Verein verwarnt, weil beim Heimspiel gegen Dynamo Kiew in der Nordkurve die Treppen zugestellt waren. Borussia bittet die Anhänger, die Fluchtwege freizuhalten. AM

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer