Köstlichkeiten aus Frankreich auf dem Sonnenhausplatz.

Auf dem Sonnenhausplatz duftet es nach Lavendel und Flammkuchen. Französische Lieder untermalen die Kulisse zwischen allerlei Delikatessen. Anlässlich des verkaufsoffenen Sonntags findet auf dem Platz an diesem Wochenende ein französischer Gourmetmarkt statt. Geachtet wurde darauf, dass die Sichtachse zwischen Minto und Eseln frei bleibt. Zwischen den Ständen haben die Besucher die Gelegenheit, in einem kleinen Biergarten zu sitzen und zum Beispiel Wurst aus den Pyrenäen, die Patrice Falq verkauft, zu genießen. Außerdem gibt es Oliven, Brot, Käse und andere Köstlichkeiten aus dem Nachbarland.

Es handelt sich nicht um irgendeinen Markt – sondern um einen integralen Bestandteil des „Frühlingsfests“, das als Begründung für den verkaufsoffenen Sonntag dient. Um diesen war bekanntermaßen lang gerungen worden. Wie berichtet, war dabei auch der Bereich stark verkleinert worden, in dem Händler in der Innenstadt ihre Läden morgen von 13 bis 18 Uhr öffnen dürfen. Dieser umfasst nun lediglich noch die Hindenburgstraße vom Alten Markt bis zur Kreuzung Bismarckstraße mit den Hausnummern 29, 30 und 34. Das Minto etwa ist in der „zulässigen“ Fläche mit enthalten. Für die Seitenstraßen der Hindenburgstraße, etwa Wallstraße und Friedrichstraße, den restlichen Bereich der Bismarckstraße, die untere Hindenburgstraße und die City Ost liegen keine Genehmigungen vor.

IHK plädiert dafür, die Shoppingsonntage zu erhalten

Das Hickhack und die nun gefundene Lösung, mit der kaum jemand so richtig glücklich ist, hat nun auch die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein auf den Plan gerufen. Sie sprach sie sich dafür aus, dass die Landesregierung an der Möglichkeit von mindestens vier verkaufsoffenen Sonntagen pro Jahr (und Stadtteil) festhält – und die Anforderungen im Ladenöffnungsgesetz überprüft.

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